Gitterspaliere in Fächerform

Fächer sind eine von mehreren Sonderformen innerhalb der Gitterspaliere, besonders beliebt und verbreitet waren sie in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, zumindest im Osten Deutschlands. Sie unterstreichen den natürlichen Wuchs von Kletterpflanzen an Fassaden, sehen oft nostalgisch, jedoch nicht immer professionell aus. Für Einzel- oder Gruppenstellung an fensterlosen Fassaden sind sie hingegen gut geeignet.

Mehrere Gitterspaliere für Rosen in Fächerform

Gestalterische Grundfragen

Ist eine Hausfassade durch viele senkrechte und waagerechte Linien geprägt (z. B. durch Fensterkanten), so ist es naheliegend, dass auch Rankgitter jeglicher Art sich diesem Gestaltungsprinzip unterordnen und diese Linien "aufnehmen". Schräge Linien wie bei Fächerspalieren können da ggf. störend wirken. Es bleibt dem jeweiligen Hauseigentümer überlassen, ob er dessen ungeachtet fächerförmige Rankgitter favorisiert.

Auch bei Fächerspalieren können entweder senkrechte oder waagrechte Achsen dominieren. Sie gleichen dann eher einem "klassischem" oder einem "Leiterspalier".

Gitterspalier in Fächerform mit Wildem Rankwein (Jungfernrebe)
Kleines Spalier-Gitter für eine Rose
 

Bildgalerie

Hier gibt es weitere Beispiele von Gitterspalieren in Fächerform.

Kleines Rankgitter in Fächerform
Spaliergitter aus DDR-Zeit
Kleines Fächerspalier
Einflecht- und Andrückhilfe für Efeu
Spaliergitter aus Holz für Kletterrose
Rankgitter an einem Giebel
Großes Wandgitter aus Holz
Kleine Rosengitter in Leiterform, Kurpark Bad Sulza / Thüringen
Zwei Rankgitter in Fächerform, Putbus / Rügen / Mecklenburg-Vorpommern
Zwei Spaliere als "Rundfächer"
Zwei Rosenspaliere
Drei Rankgitter in Leiter-Form
Drei Gitterspaliere für Weinreben
Pflanzengitter an einer Fassade