Fassadengruen
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Treillagen

Bei barocken Rankhilfen wurde das Spaliersystem mitunter kunstvoll gestaltet und in seiner Bedeutung über die Pflanzen erhoben. Es entstand eine besondere Form der Gartenkunst, die so genannte "Treillage". Gemeint ist kunstvolles, meist räumlich angeordnetes Lattenwerk in Form von Laubengängen und Pavillons. Treillagen gab es auch an Fassaden, sie wurden mitunter gar nicht begrünt, sondern nur zur Dekoration angebracht, z. B. in der Gründerzeit. Sie werden hier als eine Sonderform der Rankgitter betrachtet.

Treillage aus Holz
Treillage aus Holz

Bildgalerie

Hier sehen Sie weitere Treillagen und Zierspaliere. Bitte beachten Sie auch die Beispiele in der modernen Architektur.

Dicht belattete Zierspaliere aus der Epoche des "Heimatstil" (ca. 1925 - 1940), Weimar / ThüringenRundes Rankgitter für Rosen, Dresden / SachsenRankgitter für verschiedene PflanzenKunstvolles RankgerüstKünstlerisch gestaltetes SpaliergitterGitterwerk für eine KletterroseVerschnörkeltes RankgerüstNoch ein Beispiel meisterhafter SpalierkunstZierspaliere aus Holz an einem Mietshaus, Meißen / SachsenTreillage mit Winterjasmin, BerlinTreillage mit Karo-Raster, Leipzig / SachsenKunstvolle Treillagen mit Reben im Winter, unterschiedlich lange Holzlatten und gebogene Querholme aus Stahlprofilen. Sörnewitz / SachsenRankgerüst für KletterrrosenTreillagen mit Wildreben auf einer Veranda, Schloss Tiefurt bei Weimar / ThüringenAltes Spaliergitter, bepflanzt mit Kleiner Kiwi (Actinidia arguta), Dresden / SachsenDasselbe Spaliergitter einige Jahre später, weitgehend ohne BewuchsDieselbe Wandbegrünung neu bepflanzt, jetzt mit Jungfernrebe (Parthenocissus inserta)Gitterwerk an einer Villa in Taufkirchen / Bayern, ca. 1900