Wandaufteilung für Hausreben

 

Diese Seite hilft Ihnen, eine passende Erziehung für Ihre Haurebe zu finden. Größere Wandflächen werden gegliedert und dann mehreren Pflanzen zugeordnet. Bedingt sind die Hinweise auch auf Kletterrosen, Spalierobst und andere Rankpflanzen übertragbar.

 

Diese Seite wird derzeit umgebaut, wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

▲ Hauptseite

▲ Kletterpflanzen

►►▲ Weinreben

►►►► Erziehung

►►●  Wandaufteil. ●

 

Flächenbedarf
Eine Rebe kann einen Quadratmeter, aber auch 20 bis 50 qm bedecken. Allerdings dauert es dann viele Jahre, bis die Begrünung "aufgebaut" ist. Bei großen Wänden werden deshalb mehrere Reben für jeweils 3 bis 8 qm Spalierfläche gesetzt.

Pflanzabstand
Im Weinberg werden Reben mit 1,0 bis 1,5 m Abstand gepflanzt. Für die Begrünung von Wandflächen, Zäunen, Pergolen usw. genügen Abstände von 2 Metern und mehr. Meist kommt an vorhandene vertikale "Achsen" jeweils eine Rebe, also an die einzelnen Pfosten einer Pergola, an Zaunsäulen zwischen Fenstern usw..


Begrünung von Wandfeldern
Am besten, Sie gliedern Ihre Wand in Begrünungsfelder, legen also fest, wo die Wand grün sein soll und wo nicht. Zu Fenster- und Türöffnungen in einer Fassade sollten diese Begrünungsfelder einen Abstand von mindestens 30 cm haben, aus architektonischen Gründen und auch, damit über Rebranken kein "Ungeziefer" in Fenster eindringen kann.

Flächenformat der Wandfelder
Eine Rebe kann ein Rechteck von ca. 0,5 mal 2 m senkrecht wie waagerecht bedecken, schmaler aber sollte der Streifen nicht sein. Auch ein Feld von 1 m mal 1 m ist möglich, des weiteren sämtliche Kombinationen von senkrechten und waagerechten Feldern. Die Stämmchen können zuerst senkrecht (z. B. zwischen Fenstern) und danach waagerecht (über Fenstern) gezogen werden und auch umgekehrt.

 

Spalierhöhe
Die Unterkante jedes Reben-Spaliers sollte wegen der Pilzgefahr durch den Falschen Mehltau mindestens 40 cm, besser 60 - 100 cm über dem Boden liegen, in jedem Fall außerhalb des Spritzwasserbereiches. Hochbegrünungen über 5 sind nicht zu empfehlen, auch wenn eine Rebe 10 Meter und höher wachsen kann. Die Erreichbarkeit für Pflegearbeiten ist dann nicht gegeben.

An einem fiktiven Beispielobjekt werden nun verschiedene Anordnungen gezeigt. Zugleich ist die Gliederung in einzelne, den jeweiligen Pflanzen zugeordnete Wandfelder dargestellt. Im Sommer, bei dichter Laubwand, sind die benachbarten, einzelnen Reben und die ihnen zugeordneten Rankfelder sowieso nur schwer als solche erkennbar, die Darstellung auf den Grafiken ist schematisch gemeint. Die grünen, umrandeten Felder stellen jeweils (ab Bild 3) den "Kronen"bereich einer Weinrebe dar. Die zugehörigen
Rankhilfen aus Holz oder Drahtseil würden diese Ränder überbrücken und verbinden.

 

 

 

 

Begrünung und Rankhilfen - Hinweise zur Planung

Kleine Begrünung mit Rebe

 

Holzspalier - Begrünung im Winter

Begrünung im Winter. Hier  bekleidet eine einzelne Rebe die ganze Giebelwand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

leerer Giebel

Bild : Eine fiktive Giebelwand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Idee für Begrünung

Bild 02: An dieser Giebelwand wurde zunächst nur eine zusammen hängende Fläche eingezeichnet, die begrünt werden soll.  Dies ist der erste Planungsschritt bei Wandbegrünungen mit Reben.

 

 

Im nächten Schritt wird die gewünschte Grünfläche von Bild 01 in einzelne Felder zerlegt, denen dann wiederum einzelne Rebpflanzen, am besten verschiedener Sorten zugeordnet werden.

 

 

Hochfeld separat

Bild 13: eine andere Möglichkeit für Bild 2, hier mit 5 Reben. Dabei wird die Rebe der mittleren Pflanzscheibe durch das eine untere Senkrechtfeld nur als Stämmchen ohne Seitentriebe geführt und dann oben nach beiden Seiten als "waagerechter Kordon" gezogen.

 

 

dichte Anordnung an Wänden

Bild 12: eine Möglichkeit, der Begrünung von Bild 2 vier Reben zuzuordnen.

 

 

gemeinsame Pflanzscheibe

Bild 15: Auch mehrere, aus einem Rebstock gezogene Stämmchen können eine Wand begrünen. Diese freie Fächerform ist oft an älteren Bauernhäusern zu sehen. Es ist aber auch möglich, mehrere Reben (verschiedener Sorten) in eine Pflanzgrube zu setzen (Köcherpflanzung) und dann fächerförmig zu verteilen, wenn zum Beispiel am Straßenrand der Aufwand für weitere Pflanzgruben extrem hoch wäre

 

 

 

 

 

Begrünung von anderen Wänden kommend

Bild 17: Analog zu Bild 16 ist es auch möglich, die für die Begrünung nötigen Rebstämme von ganz woanders her (z. B. einer anderen, gartenseitigen Wand usw.) heranzuziehen und für die Begrünung von Wandfeldern zu verwenden, gerade wenn an der Giebelseite wegen eines Fußweges u. a. keine Pflanzgrube mit Rebe gesetzt werden kann. Hier ist eine freiere Fächerform möglich.

 

 

 

Kombination

Bild 10: eine weitere Möglichkeit. Die Grenze zwischen den beiden waagerechten Feldern wird natürlich durch die Laubwand verwischt.  Erziehung dann z. B. in Fächerform.

 

 

 

Begrünung in T-Form

Bild 11: eine schlichte und doch sehr harmonische Kombination mit nur einer Weinrebe, die dann etwas länger bis zum Bekleiden der ganzen Fläche braucht.

 

 

 

 

 

 

 

Sockel- Begrünung

Bild 03: So könnte eine bodennahe Variante aussehen: Kleine Waagerecht-Kordons

 

 

 

 

Bild 04: Kleine Wandfelder zwischen den Fenstern, kleine Senkrecht-Kordons

 

 

 

 

 

hohe Begrünung

Bild 06: Ein langes, bandförmiges Querfeld aufgeteilt auf 2 Reben als Waagerecht-Kordons. Im unteren Bereich werden sie hier nur als Stämmchen ohne Seitentriebe gezogen.

 

 

hohes Grünfeld

Bild 07: dasselbe Querfeld, aber von nur einer Rebe "bekleidet".

 

 

doppelt horizontal

Bild 08: Querfelder unterschiedlicher Höhe sollten besser nicht durch eine, sondern durch mehrere Reben gebildet werden, wobei dann jeweils 1 - 2 für eine "Etage" zuständig sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch bei so beengter Situation lässt sich eine Rebe gut mit Ganzbogenerziehung bändigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zur   Hauptseite