Auch "Osterluzei" genannt, lat.: Aristolochia durior (macrophylla) und Aristolochia tomentosa. Die Pfeifenwinde wird wegen ihrer großen, dachziegelartig übereinander liegenden Blätter als Schlingpflanze geschätzt. Kann auch Fallrohre und Blitzableiter verzaubern! Pflegeleicht, aber hoher Wasserbedarf, kaum Schnitt nötig. Im Handel ist vor allem A. macrophylla durior mit unbehaarten Trieben, oft werden andere Arten unter diesem Namen verkauft.
Vollsonniger bis schattiger Standort, windgeschützte Lage ist förderlich. Nährstoffreicher, frischer und feuchter Boden mit guter Wasserversorgung, gerade bei sonnigen Standorten, um die hohe Verdunstung auszugleichen. Die Pflanzen tolerieren fast alles, wenn sie genügend Wasser erhalten. Düngung ist förderlich. A. tomentosa ist weniger anspruchsvoll.








Schlinger, bildet dichte Laubwände oder grüne Dächer, wächst aber auch schleppenartig überhängend. A. macrophylla mit teilweise extrem großen Blättern, A. tomentosa kleinblättriger. Die Wuchskraft geht in die Blätter, der jährliche Sprosszuwachs ist eher gering, gerade in den ersten Jahren.
Belaubung von Mai bis November. Kaum "Gestrüpp"-Wirkung im Winter, da der spärliche Sprosszuwachs ein dekoratives, (hell-) grünes Aussehen behält. Die älteren, mehrjährigen Triebe sind hellgrau. Nicht anfällig für Pilzkrankheiten!
Die unscheinbaren, einer Tabakpfeife ähnlichen Blüten kommen im Juni/Juli, Gurken- oder kapselähnlichen Früchte.









Am besten vertikal orientierte Anordnungen mit Abständen von ca. 30 - 40 cm, bei waagerechten Strängen ist ggf. Einflechten der Triebe erforderlich. Geeignete Seilsysteme s. unten. Mittlere, besser schwere und massive Bausätze, bei Kübelpflanzen ggf. auch darunter.
Auslichtungs-Schnitt aller 1 - 3 Jahre.













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