Lat.: Rosa. Kletterrosen sind für die Fassadenbegrünung oft wie geschaffen! Sie bringen neben dem "Grün" noch Blüten, und vor allem keine Bauschäden.
Sonniger Standort, zu heiße (Süd-) Wände werden von mehltauanfälligen Sorten nicht vertragen. Ggf. auch Halbschatten und absonnige Lage. Tiefgründiger, sandig-lehmiger, nicht zu feuchter, aber auch nicht trockener Boden, humushaltig, jedoch nicht zu nährstoffreich. Kali-Düngung bis Frühsommer, auch mit Holzasche.
Spreizklimmer mit Dornen. Sortenbedingt oft Tendenz zum Verkahlen der unteren Bereiche. Für kleine Spaliere können statt üblicher Kletterrosen die (robusteren) Strauch- und Bodendeckerrosen verwendet werden. Laubhaftung von Mai bis Oktober, manche Sorten bis März.
Blüten oft in Büscheln an den Enden der jährlichen Neutriebe in weiß, rosa oder rot je nach Sorte, auch gelb oder apricot. Je nach Sorte einmal blühend, mehrfach im Jahr blühend oder (fast) dauerblühend. Oft grüne oder rote Hagebutten-Früchte.






Stäbe, Gitter, Netze usw.. Geeignete Seilsysteme s. unten. Mittlere, ggf. auch einfache und leichte, bei großen Flächen und empfindlichen Sorten eher schwere und massive Bausätze. Wichtig bei Wandrosen am Spalier: Die dick werdenden Haupttriebe, also das Astgerüst, werden außen auf die Kletterhilfe gebunden. Blüten tragende Jahrestriebe, die später abgeschnitten werden, können hinter das Spalier.
Zusatzinfos: 14. Rosentag
Formierung wie auf der Grafik unten rechts, aber unterschiedlich für die verschiedenen Wuchsgruppen. Bei kleinen Spalieren jährlicher Winterschnitt bis fast zum Boden. Aufbau eines Ast-Gerüstes bei größeren Spalieren. Beim (Ab-) Schneiden ganzer Triebe bleibt stets ein kurzer Stummel stehen.
Das Wegschneiden abgeblühter Blüten regt bei Kletterrosen neuen Blütenflor an und verlängert die Blütezeit.


















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