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Geißblatt in Arten

Auch "Geißschlinge" genannt, weitere Namen s. bei den Arten unten. Lat.: Lonicera japonica / periclymenum / x heckrottii / x brownii / x tellmanniana / caprifolium. Geißblätter werden vor allem wegen Blüten und Duft geschätzt, sind aber anspruchsvoll bezüglich Standort und Wasserversorgung. Bei richtiger Artenwahl haben sie einen hohen Wert für die Fassadebegrünung. Details zu den Arten s. unten.

Lonicera x heckrottii mit Schattenstein
Insel Usedom / Mecklenburg-Vorpommern: Knotenstücke der auf Wanderschaft gehenden Zimmermanns-Gesellen werden aus von Waldgeißblatt umschlungenen, eingeschnürten und fehl gewachsenen Stämmchen gefertigt.
Lonicera x heckrottii
Die Abarten der Wildform haben rosaviolette Knospen, die Blütenwand wirkt dadurch "bunter" und sehrähnlich L. x heckrottii. Im Sommer sind dann meist Blüten und Beeren-Haufen unterschiedlicher Reifung bis hin zum typischen dunklen Rot nebeneinander zu sehen. Abgehende Blüten und die Beeren sind leicht klebrig.
Geißblätter Lonicera periclymenum im Abblühen (gelbe Blütenfarbe), Durchgang in einem Parkhaus am Mühlgraben, Drahtseilpaar an jedem Pfosten. Bei Kübelkultur wie hier sind die Pflanzen nebst Substrat aller ca. 4 Jahre zu erneuern. (Poster)

Geeignete Seilsysteme für Geißblätter

Bitte klicken Sie auf die Grafiken, um die Detailansicht des jeweiligen Systems aufzurufen!

 = geeignet  

 = bedingt geeignet  

 = nicht geeignet

Lonicera periclymenum, Wildform. Das letzte Blattpaar ist bei allen Typen dieser Gruppe nicht verwachsen, die Blütenquirle sind immer gestielt.
Waldgeißblatt an einem Sichtschutz-Flechtzaun

Sehr hohes Duftgeißblatt an Rankdrähten
Lonicera x heckrotti
Lonicera japonica an schmiedeeisernen Rankgittern.
Detail zum Foto oben
Lonicera x brownii "Dropmore Scarlett": Auffallend sind die langen, schlanken Blüten in kräftigen Rot-Tönen. Die oberen Blattpaare sind scheibenförmig verwachsen, Blütenquirle sind gestielt.

Blühendes Goldgeißblatt am weißen Holzspalier. Leider hält die Blüte bei dieser Art nur wenige Wochen an.
© Fassadengrün 2012