Schieferplatten und Schindeln

"Schindeln" sind der fünfte von 9 verschiedenen, dünnwandigen Untergründen, welche bei FassadenGrün als "Sonderfassaden" behandelt werden. Auf dieser Seite werden solche Bekleidungen näher beleuchtet, und anhand von Fotobeispielen wird gezeigt, welche der ebenfalls bei "Sonderfassaden" aufgeführten acht Befestigungsvarianten sich dafür eignen. Die Seite soll Ihnen helfen, passende Ranktechnik für Ihre Wandverkleidung auszuwählen. Zur Beachtung: Mit bestimmten Kletterpflanzen können Bauschäden entstehen, wenn diese in Ritzen von Wandverkleidungen wachsen.

Eigenschaften

Historische Bauten haben in bestimmten Regionen oft kleinteilige Verkleidungen. Meist sind es Schieferplatten, die auf ein Lattengerüst genagelt sind, mitunter auch Holzschindeln. In ähnlicher Form werden auch Kunststoffplatten ("Kunstschiefer") verwendet.

Varianten zur Befestigung von Ranktechnik

Um Beschädigungen an den empfindlichen Schindeln vorzubeugen, ist hier nur Variante 08 (Befestigung im tragenden Untergrund) möglich. Leider ist es fast immer erforderlich, die Platten zu durchbohren, und im Vorfeld ist zu prüfen, ob dies überhaupt möglich ist, ohne eine Zerstörung zu riskieren. Wir empfehlen die Bohrer-Kassette UB 77777, bei Naturschiefer sollte mit einem sehr kleinen Durchmesser begonnen und dann stufenweise immer größer gebohrt werden. Bitte beachten Sie ggf. die Hinweise unter "Bohrarbeiten".

Begrünte Schieferplatten in Chemnitz / Sachsen
Begrünung von Schieferplatten mit Bierhopfen
Kletterrose an Schieferverkleidung
Kletterrose an Schieferverkleidung
Begrünte Schindel-Verkleidung
Schindel-Verkleidung mit Kleiner Kiwi, Detail zum Foto rechts
Wandverkleidung mit Kunstharz-Schindeln
Seilsystem 4030 an Schindel-Verkleidung, Kleine Kiwi im Aufbau
Spalier auf Eternitplatten
Historische Spalierbefestigung. Mit Halterungen wie AS 12XX2 lassen sich Spaliere auf Eternitplatten befestigen.