Fassadengruen
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Zierwein "Inserta"

Die “Kleine Schwester” der Jungfernrebe. Gleicht ihr wie ein Ei dem anderen, ist aber ein "reiner" (nicht selbstklimmender) Rankwein für Spaliere. Eröffnet neue Perspektiven in der Hausbegrünung! Auch zur Hochbegrünung geeignet. Bildet fast nie die oft lästigen Haftorgane, und durch die Führung an Rankhilfen sind Bauschäden quasi ausgeschlossen.

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("Rankende Jungfernrebe", "Wilder Rankwein" , "Rankender Mauerwein", lat.: Parthenocissus vitacea, Syn. P. inserta)

Rankende Jungfernrebe im Sommer mit einsetzender Laubfärbung
Rankende Jungfernrebe im Sommer mit einsetzender Laubfärbung

Ansprüche / Preis

Vollsonniger bis schattiger Standort, im Vollschatten ggf. schlechtere Herbstfärbung. Keine besonderen Bodenansprüche. Pflanzabstand: 2 - 3 m.

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Eigenschaften und Schnitt

Als Kletterstrauch im östlichen Nordamerika beheimatet, botanische Zuordnung und Bezeichnung sind umstritten. Beschrieben wird die Art u. a. von Harri Günther in "Gehölze in den Gärten von (Potsdam-) Sanssouci", worauf sich die vorliegende Beschreibung stützt. Rankpflanze, mittelstarker Wuchs bis ca. 10 m Höhe, jährlicher Triebzuwachs ca.  1 - 3 Meter, auch schleppenartig überhängend. Hat grüne Jungtriebe im Gegensatz  zu den eher rötlichen der verwandten Arten. Sehr lange Ranken mit 3 - 5 Enden, fast völlig ohne Haftscheiben. Nur gelegentlich, auf dunklen Wänden und in starkem Schatten werden 1 - 2 Haftscheiben pro Ranke gebildet. Sehr hohe Blattgesundheit, Belaubung von Mai bis Oktober. Unscheinbare, grüngelbe Blüten im Frühsommer, dann tief blaue Beeren an dekorativ roten Stielen. Vogelnahrung, mit stark färbendem Kot im Gefolge - dies kann aufgehängte Wäsche oder Terrassen-Dielen aus Tropenholz beschmutzen. Sommer- und Winterschnitt bei Bedarf, um dem Wuchs Einhalt zu gebieten (Formgehölz). Die Pflanzen nehmen willig jede Schnittform an. Ggf. Vorschnitt im Spätherbst zum Kürzen der Triebe und dann Zapfenschnitt im Winter.

Bemerkung: In der Schweiz wird diese Jungfernrebe als "Neophyt mit invasivem Potenzial" angesehen, weil sie sich auch wild an Wegrändern und in Wäldern ausbreiten kann (Warum ist das problematisch?).

Rankhilfen an Fassaden

Alle Arten von Stäben, Gittern und Seilen. Geeignete Seilsysteme s. unten. Einfache Bausätze "Basic", für optimale Entfaltung auch mittlere Bausätze, bei Höhen über 6 m besser schwere / massive Bausätze.

 

Geeignete Seilsysteme?

Bitte klicken Sie auf das Bild, um zur Eignungstabelle nach unten zu springen.

Hausbegrünungen mit Rankender Jungfernrebe

Partenocissus vitacea ist sehr flexibel und lässt sich mit Rankhilfen in verschiedenste Formen ziehen - hier sehen Sie Beispiele.

Begrünung eines HauseingangesRanken der Jungfernrebe vom Foto zuvorJungfernrebe an einem hohen Rankgerüst aus MetallBegrünung eines Fachwerkhauses, als Winkel gezogene Jungfernrebe an einem Spanndraht.T-förmig gezogene Jungfernrebe an RankdrähtenKleine Wandbegrünung mit RankweinRankwein an Spalieren aus HolzFassadenbegrünung an Metallgittern in Dresden / SachsenFassadengestaltung mit 2 JungfernrebenSenkrecht erzogene GrünpflanzeAufbau einer Sockel-Begrünung an horizontalen SeilenRankwein im Spätherbst

Begrünung anderer Gebäudeteile und Objekte

Die Rankende Jungfernrebe eignet sich auch hervorragend für Balkone, Geländer, Pergolen, Treppentürme usw., wie die Fotos zeigen.

Hofbegrünung in einem Museumsgarten in Weimar / ThüringenDetail zum Foto zuvor: Laubwand und Ranken von Parthenocissus insertaDiese Begrünung mit 2 x Rankwein erspart eine Balkonbepflanzung mit Kübeln.Balkonbegrünung mit RankweinMit vom Erdboden kommender Jungfernrebe begrünter BalkonJungfernrebe als Balkonpflanze für 2 Etagen, wiederum vom Erdboden hochgezogenPergolabegrünung mit RankweinRankwein kann auch Geländer oder wie hier eine schmiedeeiserne Toranlage begrünen.Rankwein als Dachbegrünung, vorne links ein anderer Wilder Wein (Parthenocissus tricuspidata), Straßencafe in Meißen / SachsenDank Parthenocissus vitacea ist bei diesem Straßen-Cafe nur das Vordach begrünt, nicht aber die Wand!Ergänzung zu den beiden Fotos vorher (grüne Laube): Hier sind die dicken Stämme der uralten Pflanzen zu sehen.Mauerbegrünung mit Jungfernrebe

Botanisches

Diese Bildgalerie zeigt Blätter, Ranken, Rankverhalten, Blüten, Früchte, Herbstfärbung und Schnitt der Rankenden Junfernrebe P. vitacea (Synonym Parthenocissus inserta).

Grüner Frühjahrsaustrieb an dem von H. Günther in Sanssouci beschriebenen Exemplar.Die Ranken sind bei P. vitacea sehr lang, wenig gegabelt und umschlingen sich oft selbst und benachbarte Triebe Sie ähneln damit stark den Ranken der "echten", Trauben tragenden Reben.Rankender Wein an einem BambusstabVerholzte RankeMitunter, vor allem in starkem Schatten kann es auch bei dieser Art zur Ausbildung vereinzelter Haftscheiben kommen, hier unterhalb einer steinernen Simskante bei dem beschriebenen Exemplar in Potsdam-Sanssouci.Von den blauen, anscheinend nicht befruchteten und eher ungenießbaren Beeren stammt wohl der Beiname "Jungfernrebe", der für alle Arten des Wilden Weines gebraucht wird.Jungfernrebe an einer Mauer, beginnende HerbstfärbungHerbstlaub der Jungfernrebe an einem schmiedeeisernen MetallzaunIm Herbst ist Rankwein eine der schönsten Kletterpflanzen. Die satte Laubfärbung kann bei milder Witterung mehrere Wochen anhalten.Parthenocissus vitacea im Winter an einem Holzspalier, vor dem Schnitt.Zapfenschnitt im Winter ähnlich wie bei Echtem Traubenwein

Geeignete Seilsysteme für Rank. Jungfernrebe

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