Auf dieser Seite geht es um Wandbegrünung im öffentlichen Raum. Was kann eine solche Begrünung bewirken?
Hier gilt: Wer Menschen - Einheimische oder Touristen - anlocken will, macht Straßen grün. Auch Durchgänge, Höfe und Passagen! Vor allem in kleinen Orten, die auf Volksfeste und Tourismus setzen, ist dies bekannt. Dort gibt es neben Straßenbäumen und Blumen-Rabatten auch viele, viele begrünte Fassaden. Denn Straßenbegrünung ist nicht nur schön, sondern auch anziehend! Zumindest dann, wenn sie gepflegt wird.
Zunächst gilt es, Anregungen zu sammeln, z. B. aus Städten, die erfolgreich begrünt haben wie die deutschen "Rosenstädte". Unten finden Sie Beispiele. Beginn einer Straßenbegrünung sind oft Einjährige im Pflanzkübel, die an Fassaden gestellt werden und dort an Drähten, Schnüren usw. klettern und vielleicht sogar als Überspannung gezogen werden. Oft machen Blumenläden den Anfang, oder die Kommune fördert Blumenkästen an den Fassaden. Bei späteren Straßensanierungen lassen sich dann Pflanzscheiben schaffen, und irgendwann wachsen dort "richtige" Begrünungen…
Besonders in der Freisitz-Gastronomie ist “Grün” ein Wohlfühl-Faktor. Allerdings kann der Denkmalschutz intervenieren, wenn deshalb Cafés und Restaurants ihre Fassaden begrünen. Folgende Argumentation kann helfen: Für den Betrieb eines Freisitzes werden oft auch Markisen siehe Foto unten gebraucht. In beiden Fällen - Wandbegrünung und Markise - wird das Denkmal verändert, aber beides muss hingenommen werden, wenn ein Erhalt des Denkmals nur über eine zeitgemäße Nutzung (Freisitz-Gastronomie) finanzierbar ist.