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Modulare Rankhilfen Ø 10 mm aus Edelstahl

Um die Orientierung zu erleichtern, sind Stab-Systeme bei FassadenGrün in 3 "Baureihen" klassifiziert. Die kräftigste Baureihe mit Stäben von 10 mm Durchmesser wird oft nur linear oder in Winkeln verbaut und passt zu allen Kletterpflanzen. Mitunter werden 10 mm Stäbe auch zu Gittern verbaut, und zwar auf großen, gedämmten Wänden. Hier sind sie preiswerter als die 8 mm Baureihe, weil sie weniger Gitterhalter brauchen. Auch Steck-Gitter bis hin zu räumlichen, hohen Rank-Säulen sind möglich.

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Edelstahl-Stabsystem mit 10 mm Stäben
Edelstahl-Stabsystem mit 10 mm Stäben

Einzelteile

Es stehen 10 mm Stäbe in den Längen 270 cm und 300 cm zur Verfügung. Mit ihnen lassen sich lineare Strukturen schaffen. Mit Stabklemmen sind zudem abgewinkelte Formen und auch Gitter möglich. Des Weiteren brauchen Sie Gitterhalter, hier eignen sich alle Typen mit 10 mm Nuten-Breite. Für sehr große Längen gibt es noch Stabjustierer.

Eignung für Kletterpflanzen

Die 10 mm Baureihe ist für alle Kletterpflanzen geeignet. Das gilt auch für sogenannte "Starkschlinger" wie Blauregen, Knöterich und Baumwürger, die Triebe müssen dann nicht wie bei Seilen "abgeringelt" werden.

Grundformen für Wandgitter

In der Übersicht unten sehen Sie, welche unserer 54 "Seil-Grundformen" auch als Stabsysteme mit 10 mm Stäben darstellbar sind. Ein Sonderfall ist die Grundform Nr. 8030 (Gitter statt einzelner Stäbe), Erklärungen dazu folgen weiter unten. Zusätzlich können Sie prüfen, ob eine von Ihnen gewählte Grundform auch mit dem Wuchs bestimmter Kletterpflanzen harmoniert bzw. ob die jeweilige Grundform dort empfohlen wird.

Stab- und Winkelformen

Am einfachsten ist es, jeden Stab einzeln an der Wand zu befestigen. Dazu erhält ein 3,15 m langer Stab drei Stabhalter. Werden Stäbe wie auf dem Foto eingekürzt, z. B. auf 2 m, genügen 2 Halterungen. Mit Justierern lassen sich Stäbe in dieselbe Achse "justieren".

Etwas komplizierter sind Winkel-Formen, weil hier durch die Bauweise der Stabklemmen ein "Versatz" entsteht. Einer der beiden Stäbe liegt dann näher an der Wand, der andere 1 cm weiter entfernt. Die Wandhalter sollten deshalb 40 - 50 cm von der Winkelstelle entfernt angeordnet sein, damit dieser Versatz durch geringe Biegung der Stäbe hergestellt werden kann.

Hinweis zur Sicherheit

Stäbe und modulare Rankgitter können sich theoretisch aus den Befestigungen lösen und herunterfallen. Gerade bei größeren Höhen können dabei Sach- oder Personenschäden entstehen, für die der Systemanbieter oder der Montagebetrieb ggf. haften muss. FassadenGrün versichert hiermit, dass nur einwandfreie Bauteile geliefert werden und damit einer fehlerhaften Klemmung und einem Sicherheitsrisiko vorgebeugt wird. Bitte beachten Sie die Hinweise auf den Produktblättern der Gitterhalter, z. B. zur empfohlenen Einbauhöhe und zur Klemmkraft.

Montage von Stab- und Winkelformen

Bitte beachten Sie die Empfehlungen bei den jeweiligen Stabhaltern, vor allem das dorf beschriebene Ausfluchten mit Maurerschnur. Verbinder bei langen Stäben sind nur eine Justier- bzw. Montagehilfe, aber rein statisch gesehen keine stabile Verlängerung des Stabes. JEDER einzelne Stab muss sicher an der Wand befestigt werden. Bei senkrechten Achsen wird so verfahren: Der unterste Stab wird zuerst an der Wand montiert, dann wird oben ein Verbinder und ein weiterer Stab aufgesetzt und ebenfalls an der Wand befestigt. Achtung: Das vorherige Verbinden von Stäben birgt die Gefahr, dass die Verbindung nicht zugfest ist, sich löst und Stäbe vom Baugerüst fallen (Unfallschutz). Deshalb dürfen Stäbe nicht vor der Wandmontage verbunden werden.

Steck-Gitter

Sie können auch große Steck-Gitter mit 10 mm Stäben bauen, und zwar flächige mit 2 x 1,97 m Stäben und räumliche mit 3 - 4 x 1,97 m Stäben. Die 1,97 m langen Stäbe dienen zum Einstecken, in einen sehr großen Blümen-Kübel oder direkt in die Erde. Weitere Stab-Abschnitte komplettieren dann ein solches Gitter oberhalb der Erdoberfläche.

Gitter mit "Maschen" bis 75 cm x 75 cm

Neben Einzelstäben und Winkelformen lassen sich 10 mm Stäbe auch zu komplexen Gittern mit Winkeln von 90 Grad verbauen. Hier geht es vor allem um die Grundform Nr. 8030 s. Übersicht unten, und zwar mit sehr großen "Maschen" bis 75 cm x 75 cm. Wegen der hohen Steifigkeit der 10 mm Stäbe sind hier Preisvorteile gegenüber der 8 mm Baureihe möglich, gerade bei Wänden mit WDVS, weil deutlich weniger Gitterhalter erforderlich sind. JEDER Kreuzungspunkt braucht eine Stabklemme.

Entscheidend ist die Zahl der Gitter-Achsen. Es geht letztlich darum, dass von Gitterhalter zu Gitterhalter ein Maß von ca. 2,25 m möglichst nicht überschritten wird, sowohl in waagerechter als auch senkrechter Richtung. Für 10 mm Gitter mit (annähernd) quadratischen Maschen gilt folgende Empfehlung: Die Anzahl der senkrechten Achsen sollte ein "Vielfaches von Drei" plus "Eins" sein, die so errechneten Mengen der Gitterachsen wären also 4, 7, 10, 13, 16 usw.. Auf  der ersten und auf jeder weiteren dritten Achse werden dann Gitterhalter (graue Kreise - s. Grafik) platziert. Die Anzahl der waagerechten Achsen sollte ein "Vielfaches von Drei" plus "Zwei" sein, die so errechneten Achs-Mengen wäre also 5, 8, 11, 14, 17 usw.. Zwischen der untersten und der zweiten und jeweils drei Achsen weiter oben werden die Gitterhalter (graue Kreise - s. Grafik) platziert.

Zusätzliche Gitterhalter

(Rote Kreise, s. Grafiken). Aufgrund des Gewichtes der Stäbe und bei großen Abständen von Halter zu Halter kann es bei den waagerechten Stäben zu geringer Durchbiegung kommen. Das ist aber eher ein ästhetisches Problem, kein funktionales. Vorbeugend können zusätzliche Wandhalter auf der untersten, waagerechten Reihe eingefügt werden, so dass dann jede senkrechtes Stab-Achse unten über einen Wandhalter verfügt.

Gitter mit kleineren Maschen

Theoretisch lassen sich mit 10 mm Stäben auch engmaschige Gitter formen, doch dafür sind die Durchmesser 6 und 8 mm geeigneter.

Montage von Gittern

10 mm Gitter werden an der Wand zusammengefügt. Dazu werden zunächst die Gitterhalter gesetzt und darin einzelne Stäbe montiert. Entsprechend der "Planung" s. oben sind das meist die Senkrechtstäbe. Auf die waagerechten Stäbe werden dann Stabklemmen gefädelt (auch für die noch nicht montierten Senkrecht-Stäbe), dann werden die Waagerechtstäbe auf den bereits montierten Senkrechtstäben oder dahinter befestigt. Zuletzt werden die noch fehlenden Senkrechtstäbe montiert, und zwar zuerst jene, für die unten ggf. ein zusätzlicher Gitterhalter eingebaut wurde. Senkrechtstäbe, die durch gar keinen Gitterhalter laufen, werden zuletzt montiert. Sie werden nur per Stabklemmen auf den Waagerechtstäben befestigt.

Weitere Details

Der Überständ der Stäbe an Kreuzpunkten sollte gering sein, um Verletzungen vorzubeugen. Es ist festzulegen, ob die Senkrechtstäbe oder die Waagerechtstäbe "vorne", also weiter weg von der Wand liegen sollen. Auch die Sichtseite für die Stabklemmen ist festzulegen: Manipulationssichere "Knopf"-Optik oder ein eher technisches Aussehen mit sichtbarer Madenschraube.

Für 10 mm-Stäbe geeignete Grundformen

Bitte klicken Sie auf die Grafiken, um die Detailansicht des jeweiligen Systems aufzurufen!

  = geeignet             = bedingt geeignet             = nicht geeignet