• Deutsch
  • English
  • Français

Fassadenbegrünung in Leipzig - City-Ring

Außerhalb des Leipziger Stadtzentrums, in einem Gürtel von 0,5 - 1 km Breite gabe es früher sehr viele Begrünungen. Fast immer waren es Weinspaliere - auf dieser Seite finden Sie Beispiele! Seit ca. 1900 wurde der Bereich um die "City" sehr dicht bebaut, das für Weinreben so notwendige Sonnenlicht verschwand und von all den Spalieren ist leider nichts mehr zu sehen.  Bitte beachten Sie die Quellenangaben unter vielen Bildern. An dieser Seite wird gearbeitet.

Landhaus mit Weinspalier, vermutl. bei Leipzig, 1832, Quelle 6 (Uni Würzburg, IfH, 882/F 3.169)

"Cityring" und "Stadtbezirk Mitte"

Der "Ring" meint in Leipzig eigentlich nur die sehr breite Straße rings um das Zentrum. Hier, auf dieser Seite ist damit aber der gesamte "Stadtbezirk Mitte" gemeint (Grafik: rot), ohne das Stadtzentrum, welches separat betrachtet wird. Unsere Betrachtung erfolgt im Uhrzeigersinn von Osten nach Norden.

Der "Stadtbezirk Mitte" umfasst also ungefähr alle Fluren und Ländereien außerhalb der Stadtmauern, bis an die Grenzen der umgebenden Dörfer. Diese längst eingemeindeten Dörfer werden dann wieder separat betrachtet.

Östlicher City-Ring

"Breitners Wintergarten" vor 1817 mit Wandspalieren, heute "Wintergartenstraße", Quelle 4
Spaliere an "Freges Haus", Bahnhofstraße 6 (heute Georgiring), um 1893, Quelle 11
Begrünungen mit Blauregen (?) an ein Gartenhaus, Georgiring 6, ca. 1900, Quelle 11
Holzspalier in der Ranft`schen Gasse / Ecke Kohlgartenstrasse, ca. 1895, Quelle 11
Spalier im Hof der Schützenstraße 25, 1858, Quelle 11
Weinspaliere an einem Anwesen in vermutlich jener "Gartenstraße", welche heute die Rosa-Luxemburg-Straße ist, 1902, Quelle 3
Weitere Weinspaliere in jener "Gartenstraße", welche heute vermutlich die Rosa-Luxemburg-Straße ist, um 1902, Quelle 3""
Spaliere auf der Gartenseite von "Dörriens Haus" in der Querstraße, um 1860, Quelle 11
Begrünung im Hof der Salomonstraße 13, ca. 1900, Quelle 11
Verschiedene Kletterpflanzen an einer Villa in der Inselstraße / Reudnitzer Straße, um 1900, Quelle 3
Weinspalier (links) und temporäre Begrünungen (Dekoration, rechts) am Friccius-Denkmal Johannisplatz, später Ecke Dresdner Straße / Salomonstraße, ca. 1890, Quelle 11
Weinspalier im Hof des alten Johannishospitals Hospitalstraße 1 - 3 (heute Prager Straße), vor 1928
Weinspalier im Hof des alten Johannishospitals Hospitalstraße 1 - 3 (heute Prager Straße), vor 1928, Quelle 11
Die Weinstöcke am Johannishospital (heute Prager Straße), Aquarell von Peter Jakob um 1915, Quelle 3
Weinstöcke am Johannishospital , Ausschnitt vom Bild zuvor, Quelle 3
Weinspalier beim Alten Johannisfriedhof, Hospitalstraße (heute Prager Straße), ca. 1920, Quelle 11
Begrünung mit Blumenkästen in der Johannisgasse, 1918, Quelle 11
Wandbegrünung im Hof der Johannisgasse 14, ca. 1900, Quelle 11
Begrünungen am Eilenburger Bahnhof um 1900, Quelle 11
Spalier mit waagerechter Lattung in der Nürnberger Straße 33 / Ecke Ulrichstraße, um 1895, Quelle 11
Begrünungen mit "Fünflappigem Wildem Wein" (?) an der Ecker Brüderstraße / Thalstraße, ca. 1900, Quelle 5 (Sammlung Wieland Zumpe, Leipzig)
Spalier mit waagerechten Latten am "Zangenbergschen Gut" Eckte Talstraße / Johannisgasse, 1866, Quelle 3
 
 

Südlicher City-Ring

Weinspalier im Wirtschaftshof des "Kurprinz" am Rossplatz, ca. 1900, Quelle 11
Spalierwerk an einem "Teehaus" in der Windmühlenstraße, vermutlich ein ehemaliges barockes Gartenhaus. Um 1900, Quelle 3
Weinspalier an der Gartenseite der Handelsschule am Königsplatz (heute etwa Hofseite Stadtbibliothek), ca. 1890, Quelle 11
Begrünter Anbau einer Stadtvilla in der P.-Rosenthal-Straße / Ecke Carolinenstraße, um 1900, Quelle 11
Altes Holzspalier in "Schramms Gut", Münzgasse 22, ca. 1890, heute Blick vom Anfang der Karl-Liebknecht-Straße herunter nach Westen, Quelle 11
Wandbegrünung beim "Töpferhaus" in der Kleinen Burggasse / Peterssteinweg um 1860, Quelle 11
Begrünter Freisitz einer Konditorie in der Kaiser-Wilhelm-Straße 2, heute "Cafe Grundmann", ca. 1920
Bildmitte: Begrünung an der Nonnenmühle / "Wasserkunst" , heute Blick vom Eingang Bundesverfassungsgericht zur Harkortstraße,  um 1860 - 1875, Quelle 11
Links: Holzspalier an der Nonnenmühle / "Wasserkunst" (ca. 1875?), Weinspalier noch weitgehend intakt und bewachsen, Quelle 3
Links: Holzspalier an der Nonnenmühle, vermutlich mit Weinreben, Ausschnitt vom Bild zuvor, Quelle 3
Holzspalier an der Nonnenmühle / "Wasserkunst", vermutlich nach 1880, denn das Spalier ist nunmehr ohne Bewuchs und zudem schadhaft, Quelle 11
Begrüntes Spalier bei der Nonnenmühle / Nähe Harkortstrasse, im Hintergrund die Lutherkirche, um 1880, Quelle 3
Mineralwasserfabrik mit Weinspalier um 1900 in der Zeitzer Straße, heute Anfang der Karl-Liebknecht-Straße, Quelle 11
 
 
 
 
 

Westlicher City-Ring

Überall gab es Weinspaliere: Am "Fleischerplatz", im "Naundörfchen" und in der heutigen Jahnallee...

"Fleischerplatz" und "Alter Schlachthof" mit Weinspalieren vor 1890, heute Blick von der "Stasi" zur Hauptfeuerwache. Bitte beachten Sie die folgenden Detailbilder! Quelle 11
Alter Schlachthof am Fleischerplatz mit Holzspalier um 1870, heute Hauptfeuerwache, Quelle 11
Alter Schlachthof (links) auf dem Fleischerplatz, rechts Übergang zu Gebäuden mit Rebspalieren, um 1890
Links der "Alte Schlachthof", dann Häuser vom Fleischerplatz mit Rebspalieren, ca. 1900, Quelle 3
Weinspaliere am Fleischerplatz, rechts von der Türe vermutlich eine Spalierbirne. Ausschnitt aus dem Foto zuvor, ca. 1900, Quelle 3
Weinspaliere (in der laubfreien Jahreszeit) rechts vom ehemaligen "Alten Schlachthof" am Fleischerplatz, vor 1890, heute Blick zur Hauptfeuerwache / IHK, Quelle 11
Weinspaliere im "Nauendörfchen" um 1890, heute am Goerdelerring hinter der Hauptfeuerwache, Quelle 11
Weinstock im Naundörfchen um 1900, s. auch das folgende Foto, Quelle 11
Naundörfchen Nr. 16 mit Weinspalieren, um 1900, Quelle 11
Weinstock im Naundörfchen um 1900, heute zwischen Goerdelerring und Jahnallee, Quelle 11
Gerhards Haus und Garten, Wandbegrünung mit Weinreben, rechts Pfeifenwinde, um 1900, Quelle 11
Weinreben an Drähten, Gerhards Haus im Naundörfchen um 1903, Quelle 11
Familienfoto vorm Weinspalier in "Gerhards Garten" um ca. 1900, Quelle 11
Garten mit Weinspalieren in der Elsterstraße, um 1890, Quelle 11
Weinreben an Drähten an der Ostseite des Gasthauses "Goldene Sonne", ca. 1900, Quelle 3
Weinspalier an der Westseite des Gasthofes "Goldenen Sonne", unten links Anfang Ranstädter Steinweg, heute Jahnallee, Quelle 11
Ranstädter Steinweg (heute: Jahnallee) um 1878, Blick nach Osten Richtung Innenstadt, vorne links Weinspaliere, in der Bildmitte hinten der Gasthof "Goldene Sonne". Quelle 3
Detail aus dem Bild zuvor: Hinten die "Goldene Sonne" mit Holzspalier am Beginn der heutigen Jahnallee. In der linken Häuserzeile sind Wandspaliere angedeutet. Das Haus hinter der Kutsche ist die "Goldene Laute" - siehe nächstes Bild. 1878, Quelle 3
Spalierpflanzen (vermutlich Weinreben, da S-förmig gekrümmter Stamm) im Hof des Gasthofs "Goldene Laute", Ranstädter Steinweg 8, heute Jahnallee, um 1870, Quelle 3
Ein weiterer Ausschnitt aus dem vor-vorletzten Bild: Holzspaliere, vermutlich mit Wein, auf der Nordseite des Ranstädter Steinweges, Hausnummen 26 (links) und 24, heute Jahnallee. 1878, Quelle 3
Mit Spalieren begrünte Häuser am Ranstädter Steinweg 26 (links) - 20, heute stadtnaher Teil der Jahnallee, Nordseite, um 1870. Zu sehen ist fast dieselbe Situation wie auf den Bildern zuvor.  Quelle 11
Holzspaliere im Ranstädter Steinweg 28 und 26 um 1875, jetzt schon fast ohne Bepflanzung und teilweise kaputt. Quelle 3
Noch ein Stück weiter stadtauswärts: Blumenkästen und prächtige Weinspaliere am Haus "Blaue Hand" im Ranstädter Steinweg 28, rechts daneben die Hausnummern 26, 24 und 22, um 1865, Quelle 3
Statt Weinspalieren jetzt Werbetafeln: Das Haus "Blaue Hand" s. Bild zuvor im Ranstädter Steinweg 28 (heute Jahnallee) nunmehr 25 Jahre später, um 1890. Quelle 11
Spaliere mit waagerechter Lattung an der "Großen Funkenburg", heute Jahnalle stadtauswärts rechts, Kreuzung Funkenburgstraße, Quelle 11
Nochmals die "Große Funkenburg" mit Weinspalieren, vor 1900, Quelle 11
Nochmals die "Große Funkenburg" um 1890, hier die Weinspaliere an den hinteren Gebäuden im Innenhof, Quelle 11
Weinspaliere hinten im Innenhof der Funkenburg, vor 1900, Quelle 11
Wandbegrünung an einem Gartenhaus der "Großen Funkenburg", heute ungefähr Jahnallee / Ecke Leibnizstraße, um 1870, Quelle 11
Weinspaliere an der "Großen Funkenburg", heute ungefähr Jahnallee / Ecke Leibnizstraße, vor 1897, Quelle 11
Weinstöcke am "Torhaus" in der heutigen Jahnallee Höhe Friedrich Ebert-Straße, Blick stadteinwärts Richtung Waldplatz, ca. 1900, Quelle 11
Noch einmal das "Torhaus" in der Jahnallee mit Spaliergittern in der laubfreien Zeit, um 1900. Blick von der Aachener Straße nach Norden Richtung "Arena". Der Fluss "Alte Elster" ist inzwischen verfüllt. Quelle 11
Noch einmal das mit Weinreben begrünte "Torhaus" in der heutigen Jahnallee um 1922, Blick stadtauswärts, links hinten die Baustelle "AOK-Gebäude", Quelle 11
 
 
 

Nördlicher City-Ring

Leidenroth`s Ziegelei mit Weinspalier in der Eitingonstraße um 1900, Quelle 11
Leidenroth`s Ziegelei in der Eitingonstraße um 1900, Quelle 11
"Georgenhaus" in der Gustav-Adolf-Straße mit Weinspalieren, ca. 1880, Quelle 11
Georgenstift (Gustav-Adolf-Straße) mit Weinspalier vor dem Abbruch, ca. 1890, Quelle 11
Holzspaliere am "Stadtbad" an der Jakobstraße, vormals "Georgenhospital / Georgenstift / Jacobshospital", ca. 1900, Quelle 11
Detail zum Bild zuvor ("Stadtbad" an der Jakobstraße), ca. 1900, Quelle 5 (Sammlung Wieland Zumpe, Leipzig)
Weinspalier nahe der "Angermühle" Ranstädter Steinweg ( heute Jahnallee) und Jakobstraße, um 1890, Quelle 11
Weinspalier am Eingang zum Stadtbad an der Jakobstraße, ca. 1900, Quelle 11
Wandspalier bei der "Rosenthaler Brücke", links angeschnitten die "Goldene Sonne" (heute Jahnallee), rechts Eingang zur Rosenthalgasse, ca. 1937, Quelle 3
Begrünung in der Rosenthalgasse, 1886, Quelle 11
Eingang zum Rosenthal mit begrünten Gebäuden, um 1900, Quelle 11
Weinstöcke in der Lortzingstraße, um 1900
Trauben-Ernte in der Lortzingstraße 4 um 1915, siehe auch Bild zuvor, Quelle 11
Zwei Weinspaliere am Tröndlinring, links "Kupfers Kuchengarten" am Eingang zur Pfaffendorfer Straße, um 1860, Quelle 11
Und noch einmal "Kupfers Kaffeegarten" mit Weinspalier auf einem Aquarell, Tröndlinring, ca. 1860, Quelle 11
Weinstock an "Kupfers Kaffeegarten" um 1860, Quelle 11
Noch einmal "Kupfers Kuchengarten" mit Weinspalier, am Tröndlinring / Eingang Pfaffendorfer Straße, um 1860, Quelle 11
"Wäschetrockenplatz von Vetter" in Pfaffendorf (heute ZOO), Haus mit Spalier, vermutlich für Wein, 1883, Quelle 4
Spalierwerk am "Pfaffendorfer Hof" bzw. "Fettviehhof" in der Pfaffendorfer Straße 29, heute Eingang ZOO, vor 1898, Quelle 11
Weinspalier im "Fettviehhof" Pfaffendorfer Straße 29, heute Eingang ZOO, ca. 1880
Kongresshalle an der Pfaffendorfer Straße (früher Fettviehhof) um 1930, Ansicht vom ZOO aus,  Fassadenbegrünung vermutlich mit einem Fünflappigem Wilden Wein
Vereinshaus "Schreberheim" am Kickerlingsberg mit Spalier und Begrünung, um 1900, Quelle 11
Spaliere in "Keils Garten" an den Promenaden (Tröndlinring), 1885, Quelle 11
Spaliere in der Nordstraße 1 / Promenade, um 1890, Quelle 11
Thüringer Bahnhof (heute Hauptbahnhof) mit begrünten Holzspalieren, um 1910
Holzspaliere am "Thüringer Bahnhof" (heute Hauptbahnhof) um 1900, Quelle 11