Stem Tendril Climbers

Climbers with Stem Tendrils e.g. grapevines (and to some extent the woodbine), produce wiry, flexible growths from the stems which react to touch. That is, once the tendrils come in contact with a support, they will twine around it and thus attach themselves. They eventually stop growing and become lignified. This particular feature is useful in grapevine Cordons, whereby the tendrils on the yearly canes twine around eg trellis systems 8010. It is crucial that the actual stem framework of these plants - in particular of perennial ones - is tied to the external side of the trellis, which must be suitably strong and stable.

"Bedingt geeignete" Seilsysteme

Nur "bedingt geeignet" sind mitunter kleine Rankfelder, die dem Wuchsverhalten der Pflanzen nicht Rechnung tragen. Wird die jeweilige Art jedoch als Kübelpflanze gezogen, schwächt das den Wuchs, und dann sind jene Seilsysteme doch geeignet. Je nach Art sind auch sehr engmaschige Systeme nicht optimal, weil sie trotz höherem Preis keinen Mehrwert für die Pflanze bieten und stattdessen sich sogar der Pflegeaufwand erhöht, s. weiter oben.

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"Ranker" brauchen Wuchshilfen, die nicht zu dick sind, damit sich ihre Ranken noch gut darum wickeln können. Holzspaliere mit Querschnitten von ca. 25 mm x 25 mm sind zumindest bei den Wein-Arten noch gut geeignet. Bei mehrjährigen Pflanzen wie Weinreben, wo die Ranken verholzen, sollten diese aus ästhetischen Gründen beim Rückschnitt von der Rankhilfe entfernt werden. Das erhöht natürlich den Pflegeaufwand.

"Nicht geeignete" Seilsysteme

Da Rankgewächse allgemein sehr flexibel sind, gibt es eigentlich kaum Seil-Anordnungen, die gar nicht geeignet sind. Eine Ausnahme sind bei einjährigen Rankern sehr hohe und großflächige Seilsysteme, die nicht zur Wuchshöhe passen.

Arten

Die bekanntesten Rankgewächse sind der Echte Traubenwein und seine Verwandten: Die Wildreben und der Wilde Rankwein. Auch der Wilde Mauerwein Parthenocissus quinqefolia bildet Ranken aus, ebenso einjährige Kletterpflanzen wie Schönranke, Duftwicke und Passionsblumen. Bei all diesen Rankpflanzen wachsen aus dem Spross bewegliche Schlingen, die auf Berührung reagieren, sich um andere Sprosse und um Rankhilfen "ranken", später ihr Wachstum einstellen und (bei mehrjährigen Pflanzen) verholzen.

"Geeignete" Seilsysteme

Ideal für Ranker sind parallel geführte Seile, in denen sie wie in einem Klettergerüst Stufe für Stufe empor klettern können. Das betrifft waagerechte oder diagonale, mitunter auch senkrechte Seile, und je nach Art sind geringe bis mittlere Maschenweiten angesagt. Das eigentliche Stammgerüst solcher Spalierpflanzen muss aber, wenn sie mehrjährig sind, außen auf dem jeweils untersten Stahlseil gebunden werden ("Halteseil"). Mittlere Seilsysteme sind meist völlig ausreichend, mitunter sind auch schwere oder massive Bausätze empfehlenswert, vor allem um bei empfindlichen Rebsorten (Mehltau) einen höheren Wandabstand anbieten zu können.

Weinranke am Stahlseil
Weinranke einer Rebe am Drahtseil
Duftwicke als Rankpflanze
Rankpflanze an Maschendrahtzaun
Bambusstab mit Wildem Rankwein
Ranke des Wilden Rankweins
Echter Traubenwein ist ein typischer Vertreter der Rankgewächse
Rankgewächse
Rankende Weinreben an einer Wand, die Reste verholzter Vorjahres-Ranken am Drahtspalier sind sichtbar.
Weinreben als "Ranker"
Ranken-Gewirr an einem Kreuzhalter WM 12XX8
Spalierpflanzen mit verholzten Ranken
Reben-Trieb mit verholzten Ranken an einem Holzspalier, Winterbild
Rankgewächse am Spalier