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Pfahlreben im Weingarten

Mit der Pfahl-Erziehung lässt sich an jeder beliebigen, sonnigen Stelle im Garten ein Weinstock ziehen! Mit mehreren Pfahlreben ("Stickelreben") in Reihen oder Gruppen lässt sich sogar - ganz ohne Drahtrahmen - ein kleiner Weingarten schaffen.

Wein im Garten
Pfahlreben, einzeln oder in Gruppen
Einzelpfahl-Erziehung Wein
Pfahlreben in einem Weingarten
Ganzbogenerziehung
Pfahlrebe mit Ganzbogen im Sommer
Weingarten am Hang
Frei stehender Wein am Pfahl
Vertiko
Mehrere "Vertikos" im Hausgarten mit oberem Rankdraht, nach dem Schnitt
Bogreben
Bei pilztoleranten Reben kann ein Ganzbogen auch bodennah und flach gebunden werden, dann bleibt die Laubwand niedriger.
Bild 02: Winterschnitt im 1./2. Jahr.
Bild 03: Ausbrechen von Knospen im Frühjahr des zweiten Jahres, Triebwachstum der 5 verbliebenen Knospen. Diese Triebe werden am Pfahl angebunden und im Sommer auf ca. 1 - 1,5 m Länge eingekürzt.
Bild 05: Fruchtholzschnitt. Die weiter oben stehende Rute wird lang, auf "Bogen geschnitten, je nach Entwicklung auf 8 - 12 Augen. Sie soll in diesem Jahr Triebe mit Früchten liefern.
Die untere Rute wird zu einem "Ersatzzapfen" formiert und entsprechend eingekürzt. Sie liefert zwei kräftige Triebe für das Folgejahr, von denen dann wiederum einer zur Fruchtrute und einer zum neuen Ersatzzapfen wird.
Bild 06: Damit ist die Rebe im Prinzip fertig erzogen, und zwar auf einen kurzen Stamm mit einem "Abgang" im oberen Bereich, der Fruchtrute und Ersatzzapfen umfasst.
Die Fruchtrute wird vorsichtig gebogen, ggf. vorher auch Stück für Stück bis zum Knirschen "massiert" und dann als "Ganzbogen" angebunden. Näheres dazu und auch die Fortsetzung für die Folgejahre finden Sie beim langen Schnitt. Im Sommer werden die Triebe locker am Pfahl gebunden und gemäß dem Sommerschnitt behandelt.
Bild 08: Fruchtholzschnitt analog zu Bild 05. Der Ersatzzapfen wird jedoch auf 3 Augen geschnitten, damit am Zapfenende eine mehr nach außen, vom Pflanzpfahl weg zeigende Knospe steht. Die mittlere Knospe ist überflüssig und störend und wird am besten gleich beim Winterschnitt ausgebrochen, sonst wird dieser Arbeitsgang leicht vergessen.
Bild 09: Nach Winterschnitt und Ausbrechen.
Bild 11: Beginn 4. Jahr, nach dem Schnitt. Der schräge Ersatzzapfen des Vorjahres ist jetzt in der Grafik dunkelbraun, sein oberster Trieb ist die neue Fruchtrute, der untere ist neuer Ersatzzapfen geworden.
Bild 12: Beginn 5. Jahr, nach dem Schnitt. Die Bindung wurde gelockert und der sich langsam verdickende Stamm etwas nach rechts am Pfahl gerückt. Aus dem gerade nach oben stehenden Ersatzzapfen des Vorjahres (Bild 11) wurde wieder eine neue Fruchtrute und darunter stehend ein neuer Ersatzzapfen formiert. Dieser Prozess wiederholt sich Jahr für Jahr und ist detailliert im Bereich langer Schnitt erklärt.
© Fassadengrün 2012