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Pfahlreben
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Pfahlreben, einzeln oder in Gruppen
Frei stehender Wein am Pfahl
Pfahlreben in einem Weingarten
Bei pilztoleranten Reben kann ein Ganzbogen auch bodennah und flach gebunden werden, dann bleibt die Laubwand niedriger.
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Rebe mit Ganzbogen im Winter nach Schnitt, Biegen und Binden.
Zwei Vertikos nach dem Schnitt
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1. / 2. Jahr
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Bild 01: Wachstum und Ausbrechen im ersten Jahr. Der Pflanzpfahl si hier nicht mit gezeichnet.
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Bild 03: Ausbrechen von Knospen im Frühjahr des zweiten Jahres, Triebwachstum der 5 verbliebenen Knospen. Diese Triebe werde am Pfahl angebunden und im Sommer auf ca. 1 - 1,5 m Länge eingekürzt. |
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3. Jahr
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Bild 04: Vorschnitt. Die fünf Triebe waren im Sommer eingekürzt und am Pfahl angebunden worden. Die oberen 3 Triebe werden samt Stammabschnitt entfernt, die unteren 2 verbleiben, selbst wenn sie etwas schwächer entwickelt sind.
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Bild 06: Damit ist die Rebe im Prinzip fertig erzogen, und zwar auf einen kurzen Stamm mit einem "Abgang" im oberen Bereich, der Fruchtrute und Ersatzzapfen umfasst. Die Fruchtrute wird vorsichtig gebogen, ggf. auch "geknirschelt", und dann als "Ganzbogen" angebunden. Näheres dazu und auch die Fortsetzung für die Folgejahre finden Sie beim langen Schnitt. Im Sommer werden die Triebe locker am Pfahl gebunden und gemäß dem Sommerschnitt behandelt.
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ungünstige Knospenverteilung
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Bild 07: Vorschnitt analog zu Bild 04. Am künftigen Ersatzzapfen sind die Knospen jedoch ungünstig verteilt, weil nicht die 2., sondern die 3. außen steht. Es ist bei dieser Schnittform aber zwingend erforderlich, dass die künftige Fruchtrute aus einer außen stehenden Knospe gezogen wird, weil die Rute sonst das strenge Biegen mit engem Radius nicht übersteht und ausbricht. Deshalb ist in diesem Fall wie folgt zu verfahren: |
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Bild 09: Nach Winterschnitt und Ausbrechen.
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Folgejahre
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Bild 10: Beginn 3. Jahr, nach dem Schnitt (noch einmal wie Bild 06). Die gesamte Fruchtrute nebst allen Neutrieben wird zu Beginn des 4. Jahres weg geschnitten, der Ersatzzapfen verholzt dann weiter (von ocker zu dunkelbraun)
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Bild 12: Beginn 5. Jahr, nach dem Schnitt. Die Bindung wurde gelockert und der sich langsam verdickende Stamm etwas nach rechts am Pfahl gerückt. Aus dem gerade nach oben stehenden Ersatzzapfen des Vorjahres (Bild 11) wurde wieder eine neue Fruchtrute und darunter stehend ein neuer Ersatzzapfen formiert. Dieser Prozess wiederholt sich Jahr für Jahr und ist detailliert im Bereich langer Schnitt erklärt.
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