Spezial-Kordon (Senkrechtkordon mit Strecker-Schnitt)
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"Strecker"-Kordon auf einer historischen Darstellung, schematisch und nicht maßstäblich: links nach Schnitt und Biegen im Frühjahr, Mitte im Spätherbst desselben Jahres, rechts nach dem Winterschnitt, verlängert und für das nächste Frühjahr bereit..... |
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Aufbau im 3. Jahr
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Bild 01: Entwicklungsstand zu Beginn des 3. Jahres mit allen Anzeichen für einen starken Wuchs
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Bild 03: Rückschnitt von zwei künftigen "Abgängen" auf Zapfen |
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Bild 04: Einkürzen der Stammverlängerung |
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Bild 06: Austrieb im Frühjahr |
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Bild 07: Sommerschnitt im August. Bei guter Entwicklung hängen an jedem Trieb schon 1 - 2 Trauben .
Bild 08: Gut verholzte Seitentriebe im Herbst des 3. Jahres, Anbinden von Stammverlängerung und künftigen "Abgängen", die waagerecht bis abwärts formiert werden sollten.
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Winterschnitt nach dem 3. Jahr
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Bild 09: Einkürzen des Leittriebes und der oberen, neuen "Abgänge", Drehen, Biegen und Herunter-Binden der ersten zwei künftigen "Strecker"
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Bild 11: Einkürzen der Strecker auf 5 - 6 Knospen |
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4. Jahr
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Bild 12: Ausbrechen analog Bild 05 |
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Bild 14: Zustand nach dem Laubwurf zum Ende des 4. Jahres, mit vielen gut verholzen Trieben. Die für den weiteren Aufbau wichtigen Triebe sind durch Umrandung und Darstellung der Knospen besonders hervorgehoben. Alle anderen Triebe werden nicht benötigt und jetzt abgeschnitten (Bild 15/16). |
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Winterschnitt nach dem 4. Jahr
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Bild 15: Einkürzen des Leittriebes und der oberen zwei neuen "Abgänge". Alle sonstigen, "hinter" den künftigen vier unteren Streckern weiter vom Hauptstamm weg stehenden Ruten (ocker) werden abgeschnitten samt äußerem Bereich der dunkelbraunen Vorjahres-Zapfen (Bildmitte) oder Vorjahres-Strecker (unterste"Etage"). |
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Bild 17: "Blenden" einer straff aufwärts stehenden stammnahen Basal-Knospe, statt ihr wird die nächste, schon jetzt mehr abwärts weisende für einen künftigen "Strecker" herangezogen. Alle jetzigen Strecker werden auf schräge Lage gebogen und durch Anbinden fixiert.
Darstellungen zum Aufbau im 5. Jahr sind auf Bild 23 - 29 zu finden.
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Umbau nach dem 4. Jahr
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Bild 18: Übernahme einer Weinrebe mit früherem Zapfenschnitt (kurzer Schnitt) am Ende des 4. Jahres, mit im Sommer gekürzten und gut verholzten Trieben, Zuerst wird die Stammverlängerung auf ca. 40 - 50 cm geschnitten. |
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Bild 20: Die verbliebenen Ruten - auch die obersten beiden - werden mittellang (auf 4 - 6 Knospen) geschnitten, sie werden damit zu "Streckern". Die Arbeiten werden terminlich gemeinsam mit denen von Bild 19 ausgeführt. |
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Übergang zum 5. Jahr
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Bild 21: Nach dem Winterschnitt
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Bild 23: Im Frühjahr wird die Stammverlängerung wieder ausgebrochen wie auf Bild 05. Die im Biegeradius der Strecker oben liegenden Knospen unterliegen einer Neigung zu sehr starkem Wuchs und treiben oft als erste aus. |
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5. Jahr
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Bild 24: Austrieb im Frühjahr |
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Bild 26: Zustand nach dem Laubwurf zum Ende des 5. Jahres, mit vielen gut verholzen Trieben. Die für den weiteren Aufbau wichtigen Triebe sind durch Umrandung und Darstellung der Knospen besonders hervorgehoben. Alle anderen Triebe werden nicht benötigt und jetzt abgeschnitten (Bild 27-29). |
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Winterschnitt nach dem 5. Jahr
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Bild 27: Einkürzen des Leittriebes (außerhalb des Bildes) wieder auf ca. 40 - 50 cm. Auch die noch "hinter" den künftigen sechs Streckern, also weiter vom Hauptstamm weg stehenden Ruten (ocker) werden abgeschnitten samt äußerem Bereich der sechs Vorjahres-Strecker (dunkelbraun).
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Bild 29: Alle neuen Strecker werden auf Schräglage gebogen - ggf. unter kräftigem Drehen und "Knirscheln" - und durch Anbinden fixiert. Zwei nahe dem Stamm nach oben zeigende Augen werden zugunsten der nächsten, weiter weg vom Stamm stehenden (aber nach unten zeigenden) ausgebrochen. Aus diesen unterhalb der Ausbruchsstellen liegenden Augen wachsen dann die "Strecker" für das Folgejahr.
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