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Schnurbaum (Senkrecht-Kordon) |
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Schnurbäume an senkrechten Drähten oder Hölzern
Reben als "Senkrecht-Kordon", Austriebszeit
"Schnurbaum" mit kurzem Schnitt, oben ist die Stammverlängerung sichtbar.
Kordons mit kurzem und langen Schnitt
Kleiner Kordon mit kurzem Schnitt, Austrieb im Frühjahr
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Drei Senkrecht-Kordons füllen hier ein Rankfeld.
Foto zu Bild 11 (s. unten): Der bereits ausgebildete Stammabschnitt und auch die Stammverlängerung werden straff mit Hartbinder oder Weichgummibinder befestigt.
Kleiner Schnurbaum am schmalen Pfeiler mit weitgehend einseitiger Ausrichtung der Abgänge, an 2 Drähten, vor dem Winterschnitt.
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1. / 2. Jahr
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Bild 01: Wachstum und Ausbrechen im ersten Jahr.
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Bild 03: Ausbrechen von Knospen im Frühjahr des zweiten Jahres, Triebwachstum der 5 verbliebenen Knospen. |
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3. Jahr
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Bild 04: Die vier unteren Triebe werden zu Zapfen formiert, der obere wird als Stammverlängerung auf 5 Augen geschnitten und angebunden.
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Bild 06: Austrieb im Frühjahr. Ende August können die Triebe auf ca. 1,0 bis 1,5 m Länge eingekürzt werden, um das Ausreifen der unteren Knospen zu sichern. |
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4. Jahr
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Bild 07: Einkürzen der oberen, neu gewachsenen "Abgänge" auf Zapfen und des Leittriebes auf 5 Augen.
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Bild 09: Schnitt der verbliebenen Ruten auf zweiäugige Zapfen |
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Bild 10: Zusammenfassung der Schritte aus Bild 07 - 09 in einem Bild
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Bild 12: Austrieb im Frühjahr |
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Form 01 - Wechselschnitt: Für jeden Abgang wechselt hier der Schnitt von einem Jahr zum anderen von lang auf kurz und umgekehrt ("Wechselschnitt"). So können sich die durch langen Schnitt und hohem Ertrag ggf. geschwächten Abgänge im Folgejahr erholen und wieder kräftige Ruten für einen nächsten langen Schnitt hervorbringen. |
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Form 03 - Halbbögen: Hier wurden die Ruten aller Abgänge zu "Halbbögen" gebunden, weil die Rankhilfe senkrecht war. Aufgrund des Höhenversatzes der aus den Knospen neu wachsenden Triebe lassen sich die vielen Trauben besser in der Fläche verteilen als bei Flachbögen und drücken sich nicht. Der Abstand der Abgänbge untereineinader auf einer Seite sollte jeweils mindestens 60 - 80 cm betragen. |
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Kombination von Wechselkordon (unterschiedliche Höhen) und Palmette, (mehrere parallele Arme) bei kurzem Schnitt. Bei einem System mit langem Schnitt sind die 1,5 m breiten Abstände auf ca. 2 m zu erhöhen. Ggf. können die Arme der beiden Doppelpalmetten auch so gezogen werden, dass statt 4 nur insgesamt 2 Stamm-Achsen entstehen (Bildecke oben rechts) und die Reben sogar gemeinsam in eine Pflanzgrube kommen (Köcherpflanzung).
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Doppel-Palmetten an einem Holzspalier nach dem Winterschnitt auf Zapfen.
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