Schnellwuchs-Kordon (Senkrechtkordon mit Zapfenschnitt)
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Wein-Kordons im Gewächshaus. Die Stämme wurden im Winter niedergelegt und gekalkt, auch um Sonnlicht zu reflektieren und einen zu zeitigen Austrieb zu verhindern.
Sechs Senkrechtkordons am Holzspalier |
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"Schnellwuchs"_Kordon mit kurzem Schnitt ("Zapfen") im Winter an einer Hauswand
Zwei Kordon-Stränge an einem Holzpfosten, nach dem Winterschnitt
Ein einzelner Senkrechtkordon sollte maximal 3 - 4 m hoch sein, sonst versagen die unteren Abgänge. Bei größeren Höhen bis 5 und mehr Metern oder auch, wenn es schnell gehen soll mit der Begrünung, bietet sich der "Wechselkordon" mit Reben unterschiedlicher Höhe an, die dann jeweils einzeln in ihrer Etage entwickelt werden. Die beiden hohen Kordons werden dabei im 1./2. Jahr so erzogen, dass zunächst nur ein hoher Stammtrieb entsteht. Die einzelnen Laubfelder der jeweiligen Reben sind dann in den beiden Etagen versetzt angeordnet (Bildecke oben rechts)
Kombination von Wechselkordon (unterschiedliche Höhen) und Palmette, (mehrere parallele Arme) bei kurzem Schnitt. Bei einem System mit langem Schnitt sind die 1,5 m breiten Abstände auf ca. 2 m zu erhöhen. Ggf. können die Arme der beiden Doppelpalmetten auch so gezogen werden, dass statt 4 nur insgesamt 2 Stamm-Achsen entstehen (Bildecke oben rechts) und die Reben sogar gemeinsam in eine Pflanzgrube kommen (Köcherpflanzung).
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Neuaufbau uralter Gewächshaus-Reben im Schlossgarten Diesbar-Seußlitz / Sachsen
Senkrecht-Kordons an der St.-Urban-kirche in Meißen / Sachsen, mit Frühjahrsaustrieb
Die selben Kordons wie im Foto darüber, aber vor dem Austrieb. So ist die Formierung erkennbar. Die Zapfen sind hier schon älter und stehen aufgrund der summierten Vorjahresstummel weiter weg vom jeweiligen Hauptstamm.
Fünf Kordonarme an einer Pergola, an Spanndrähten befestigt.
Doppel-Palmetten an einem Holzspalier nach dem Winterschnitt auf Zapfen.
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Aufbau im 3. Jahr
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Bild 01: Winterschnitt nach dem 2. Jahr
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Bild 03: Austrieb im Frühjahr |
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Bild 04: Sommerschnitt im August, Darstellung ohne Laub. Bei guter Entwicklung können an jedem Trieb mitunter schon 1 - 2 Trauben hängen. |
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Aufbau im 4. Jahr
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Bild 05-A: Einkürzen der oberen, neu gewachsenen "Abgänge" auf Zapfen und des Leittriebes auf 5 Augen. Bei sehr gutem Wuchs sind oben sogar 6 Augen denkbar, so dass in den Folgejahren jeweils 5 statt nur 4 neue seitliche "Abgänge" gebildet werden (s. Fotobild 09).
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Bild 05-C: Schnitt der verbliebenen Ruten auf zweiäugige Zapfen |
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Bild 06: Zusammenfassung der Schritte aus Bild 05-A bis 05-C in einem Bild
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Bild 08: Austrieb im Frühjahr des 5. Jahres |
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Bild 09: Mittlerer Teil eines im Aufbau befindlichen Kordons am Holzspalier, vor dem Schnitt (s. auch Bild 05-A) |
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Bild 10: Foto zu Bild 05-B
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Bild 12: Foto zu Bild 05-C nach erfolgtem Schnitt |
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Bild 13: Foto zu Bild 05-A, Schnittarbeiten in den oberen Bereichen, zwei Abgänge sind bereits beschnitten
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Bild 15: Foto zu Bild 07: Der bereits ausgebildete Stammabschnitt und auch die Stammverlängerung werden straff mit Hartbinder befestigt. |
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