Fächer-Erziehung beim Rebstock
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Alter Rebstock, vermutlich "Königliche Magdalenentraube"
Rebe in freier Fächerform an Rankdrähten
Rebstöcke in Fächerform nach dem Winterschnitt auf kurze Zapfen.
Kleiner Weinstock in Fächerform mit langem Schnitt (Bogenschnitt), die Fruchttriebe sind hier bereits waagerecht angebunden. |
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Weinrebe in freier Form an der Dorfkirche, an Rankdrähten gemäß System 4030.
Aufbau einer Fächerrebe an einem Drahtseilnetz gemäß System 6040. Vom Prinzip her ist die Fächerform eine Kombination waagerechter und schräger Kordonarme, die sich aber - im Gegensatz zu den strengen Formen - zum Zweck guter Flächenfüllung mehrfach verzweigen. Das darf jedoch nicht so dicht wie bei einem Obstbaum geschehen, sonst wird der Weinstock zu einem Gestrüppballen. Vielmehr ist die Zahl der Schenkel nebst Verzweigungen so zu begrenzen, dass zwischen ihnen 0,5 bis 1,0 Meter Abstand herrscht.
Rebstock an einem frei stehendem Holzrahmen, Frühjahrsaustrieb
Der Fächer-Erziehung verwandt ist die Form des schrägen Kordons, hier auf einer historischen Darstellung. |
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Ende 2. Jahr
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Grafik 01:Rebe am Ende des 2. Jahres mit Stämmchen und 3 gut ausgereiften Trieben
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Grafik 03: Ein Beginnen mit nur 3 Armen hat den Vorteil, dass das Stammgerüst schon an der Basis locker und nicht zu dicht wird.
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2./3. Jahr
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Grafik 04: Die 3 Triebe werden breit auseinander gebogen, etwas gerichtet und an die Rankhilfe gebunden. Der Winterschnitt erfolgt auf jeweils 8 - 10 Augen.
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Grafik 06: Austrieb. Die Triebe für die Stammverlängerung werden über den Sommer dann am besten schon so geheftet, dass im nächsten Winter kein aufwändiges Biegen mehr nötig ist. Im Prinzip dürfen alle Triebe ihre Trauben behalten.
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3./4. Jahr
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Grafik 07: Winterschnitt. Die äußeren Triebe für die Stammverlängerung werden auf ca. 8 - 10 Augen geschnitten und an der Rankhilfe angebunden. Die künftigen "Abgänge" hingegen werden auf kurze Zapfen mit 2 Augen geschnitten.
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Grafik 09: Austrieb. Diese Bild sollte vorausschauend geplant und bei der Anordnung der Abgänge auf den Stämmen berücksichtigt werden, so dass die diese nicht zu dicht angeordnet werden. Sonst behindern sich die Triebe dann Jahr für Jahr beim Austrieb. Ansonsten sollte alles eher unkompliziert und weniger streng als bei den anderen Formen gehandhabt werden. Die Abgänge erhalten später Schnitt auf Zapfen, weiter oben und außen dann auch auf Strecker und Bogen. Bitte nutzen Sie ggf. noch weiterführende Infos zum Aufbau des Stammgerüstes!
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