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Die
Weinberg-Erziehung
ist auch für Mauern und Wände geeignet. So lassen sich besonders kleine
Spaliere ausbilden, aber auch Spalierbänder in beliebiger Höhe. Wenn mehrere Reben gesetzt werden, erfolgt die
vollflächige Begrünung sehr schnell. Deshalb und auch, weil die
Weinberg-Erziehung so übersichtlich ist, genießt sie Vorrang gegenüber dem Waagerecht-Kordon.
Flächenbedarf: Waagerechte
Spalierstreifen von ca. 0,7 m - 1,2 m Höhe, das heißt, der Abstand
zwischen unterstem und obersten Draht sollte mindestens ca 70 cm
betragen. Des weiteren sind aus ästhetischen Gründen oft noch
Mindestabstände von 25 - 40 cm zu Hausecken, Fenstern, Türen und sonstigen
Wandöffnungen einzuhalten (s. Planungs-Tipps).
Eine Rebe mit beidseitigem Flachbogen braucht ca. 1,50 m Breite, bei
einseitigen Flachbogen ca. 0,8 m Breite. Bei Ganzbogen - s. unten - kann das
Spalier sogar nur 50 cm breit sein.
Rankhilfen: Kleine oder bandförmige Spaliere,
geeignete Seilsysteme s.
Weinreben.
Aufbau und Schnitt:
Wie bei der Weinberg-Erziehung dargestellt meist als (zweiseitiger)
Flachbogen, weil dann 3 Spalierdrähte genügen. Bei hohen Spalieren wird
der senkrechte Rebstamm entsprechend hoch ausgebildet, bei schwächerem Wuchs dauert die Erziehung dann 1 Jahr länger. Bei sehr kleinen oder
schmalen Flächen wird nur ein Bogen, und zwar dann als
Ganzbogen
ausgebildet - s. unten. |
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Kleinspaliere
mit senkrechten oder waagrechten Drähten.

Rebe mit Weinberg-Erziehung, zweiseitiger Flachbogen, Spaliersystem
gemäß
8040.

Mehrere Reben, locker zu einem "Spalierband"
verbunden.

Junger Weinstock mit Frühjahrsaustrieb an einem
schmalen Spalier mit nur einem "Flachbogen". Rechts untejn am Kopf des Rebstockes
ein Ersatzzapfen.

Bei sehr schmalen Spalieren mit ca. 50 cm Breite
wird nur ein Bogen ausgebildet und dann als "Ganzbogen" formiert.

"Ganzbogen"
am sehr schmalen Spalier nach Schnitt, Biegen und Binden. Durch den
Höhenversatz der Knospen verteilen sich die Trauben besser in der Vertikalen
und drücken sich nicht.
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Spalierband vor dem Winterschnitt,
Ranksystem analog zu
3050.

Nach dem Winterschnitt, 2 Bogreben zu Flachbögen
(s. unten) gebogen.

Junge Rebe mit 2 Bögen und Ersatzzapfen, Detail
zum Bild oben

Ältere Rebe ohne Ersatzzapfen, Detail zum Foto
oben
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Mehrere Reben am "Drahtrahmen"
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Weinrebe an 3 waagerechten Drähten analog zu
1040. Bei Breiten unter 1,5 m wird nur ein Bogen ausgebildet.
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Reben mit mittelhohem Stamm an zwei
Waagerechtdrähten gem. System
1060, zweiseitige Flachbögen.
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An Holzspalieren können die "Ruten"
halbrund gebogen werden, hier mehrere Reben mit so genannten
"Halbbögen".
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Bei Waagerechtdrähten können "Halbbögen" gebunden
werden,
wenn mehr als 3 - 4 Drähte verfügbar sind.
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