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Waagerecht-Kordon
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►►►▲ Erziehung ►►►►● Winkelstamm ●
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Winkelförmige und T-förmige Kordons an waagerecht angeordneten Rankdrähten.
Mittelgroßer Kordon
Breiter Kordon mit nur einer Rebpflanze.
Mehrere Kordons am Lattenspalier.
"Innenleben" eines Kordons.
Kordon an einem Sockel, kurzer Schnitt.
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So "ordentlich" kann ein Kordon mit Sommerschnitt und Binden aussehen....
Kordons vor dem Winterschnitt (vorn) und danach (hinten).
Kordons vor dem (kurzen) Schnitt, historische Darstellung. Für jede Etage eine gesonderte Rebe - dies ist eine besonders sichere Variante, die dem Verkahlen der unteren Bereiche vorbeugt.
Kordon mit kurzem Schnitt, an 3 Drähten analog zu System 1060.
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1. Jahr |
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Bild 03: Wachstum und Ausbrechen im ersten Frühjahr.
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Bild: Ein an der Biegestelle entstehender Geiztrieb wird ebenfalls vorsichtig gebogen und angebunden, andere werden auf 1 Blatt gekürzt. |
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2. Jahr
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Bild 04: Winterschnitt, pro Schenkel bleiben 2 obere Knospen und eine für die Stammverlängerung stehen.
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Bild 03: Wachstum der verbliebenen Knospen. Ende August können die Triebe auf ca. 1,0 bis 1,5 m Länge eingekürzt werden, um das Ausreifen der unteren Knospen zu sichern.
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3. Jahr |
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Bild 04: Die im Vorjahr aus "oberen Knospen gewachsenen Triebe werden zu Abgängen formiert und erhalten jetzt und ggf. auch künftig Zapfenschnitt, genauso der Reservezapfen. Die Verlängerungen der Schenkel werden - ja nach Wuchshabitus des Weinstockes - auf 3 - 5 neue obere Knospen eingekürzt. Die Knospen sollen untereinander und auch zu den schon aufgebauten Abgängen einen Abstand von ca. 15 - 20 cm haben. Sollen die Schenkel noch länger werden, muss am Ende jeweils zusätzlich eine "untere" Knospe für eine weitere Stammverlängerung wie bei Bild XX verbleiben.
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Wachstum der Fruchttriebe aus den 4 fertigen Abgängen bzw. "Zapfen" und aus den vom Winterschnitt verbliebenen Knospen. Aus letzteren werden dann beim nächsten Winterschnitt wiederum neue Abgänge in Form kurzer Zapfen geschnitten. Ende August können die Triebe wieder auf ca. 1,0 bis 1,5 m Länge eingekürzt werden, um das Ausreifen der unteren Knospen zu sichern.
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Stammverlängerung
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Bild 13: Verschiedene Varianten, durch Schnitt und Ausbrechen einen Stamm zu verlängern: 0=unbeschnitten, 1=mit dichter Anordnung der Knospen auf der Verlängerung, 2= mit lockerer Anordnung der Knospen, 3=mit versetzt dichter Anordnung der Knospen Kordonarme sollten jedes Jahr um maximal 0,8 Meter (Variante 1) bzw. um 3 - 5 neue Abgänge verlängert werden. Soll die Verlängerung weiter entfernte Bereiche schnell erreichen, kann sie auch 2 - 3 m betragen, dann sollten aber nur 4 - 5 obere Knospen in geeigneter Verteilung (Variante 2) oder an geeigneter Stelle (Variante 3) belassen werden. Am Trieb-Ende ist ggf. eine weitere "untere" Knospe für eine nochmalige Stammverlängerung vorzusehen.
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Bild 15: Nach dem Austrieb im Mai: Die Variante 0 ist unbrauchbar wegen des unregelmäßigen, teilweise schwachen oder fehlenden Austriebes.
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