Seite empfehlen
Seite drucken
Suchen

Tafeltrauben dank Zusatzschnitt

Die meisten Hobbywinzer erfreuen sich schon am bloßen Weinlaub, und wenn dann noch Trauben erscheinen, sind Aufregung und Überraschung groß! Schmecken die Beeren gar süß, herrscht schnell die Meinung, dass ein begnadeter Gärtner am Werke ist, obwohl das bei Weinbeeren fast selbstverständlich ist. Mit einigen Tricks, die wir hier verraten, lassen sich aber besonders große Früchte, sogenannte "Tafeltrauben" ziehen!

Tafeltrauben aus dem Hausgarten
Bild 01: Frisch geerntete Tafeltrauben
Tafeltraube Sorten
Bild 02: Pilztolerante Traubensorte "Theresa" im Stadium der Vollreife an einer Leipziger Hauswand, 10-Cent-Stück als Größenvergleich
Ausfärbung Trauben
Bild 04: Bevor die Beeren ausfärben und zu reifen beginnen, ist es günstig, ganze Trauben abzuschneiden, um die Frosthärte des Weinstockes zu erhöhen und um die restlichen Früchte größer und süßer auszubilden. Wird das "Ausdünnen" später vorgenommen, geht wertvoller, bereits eingelagerter Zucker verloren.
Sommerschnitt Weinstock
Bild 07: Radikaler Sommerschnitt auf nur 1 Blatt (1 "Knoten") hinter der letzten Traube. Da dieses Blatt aber schon vor dem Schnitt zusätzlich noch einen kürzeren Geiztrieb hatte, sind effektiv 3 - 4 Blätter hinter der letzten Traube verblieben.
Weingirlande mit Sommerschnitt
Bild 05: Weingirlande, moderater Sommerschnitt auf ca. 5 Blatt hinter der letzten Traube
Bild 08: Weingirlande nach radikalem Sommerschnitt, hier im Winter vor dem Schnitt.
© Fassadengruen, 2011