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Sommerschnitt von Reben

Der Hauptschnitt bei Reben erfolgt im Winter. Im zeitigen Frühjahr folgt das separat beschriebene "Ausbrechen", dann ggf. das "Entspitzen". Ein "Sommerschnitt" besteht im Idealfall nur darin, die reifen Trauben abzuschneiden. Selbst in den Weinbergen wurde der so genannte "Grünschnitt" wegen des Arbeitsaufwandes eingeschränkt. Bei starkem Wuchs oder für besonders "gepflegte" Spaliere kann er jedoch nötig sein, auch für hochwertige Tafeltrauben.

Sommerschnitt am Weinstock
Bild 01: Das sommerliche Geflecht am Weinstock ist für Laien schwer durchschaubar und wird am besten in Ruhe gelassen. Lediglich allzu lange und störende Triebe werden gekürzt.
Geiztriebe
Bild 02: Rebenspross mit Geiztrieben in den Blattachseln.
Sommerschnitt bei Reben
Bild 04: Dieser Spaliergurt - ein waagerechter Kordon - wurde mit Sommerschnitt behandelt und sieht entsprechend "ordentlich" aus. Alle Fruchttriebe nebst Geizen sind an die Lattung gebunden und gleichmäßig eingekürzt.
Schnitt von Wein
Bild 05: Reben an Drähten im Winter vor dem Schnitt, nach Sommerschnitt
© Fassadengruen, 2011