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Wuchstyp bei Spalierpflanzen |
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►►► ● Wuchstyp ●
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Da die meisten Kletterpflanzen eine Rankhilfe benötigen, ist es sinnvoll, ihr Wuchsverhalten zu kennen, denn dieses beeinflusst die Planung des jeweiligen Spalieres. Im folgenden werden die Spalierpflanzen in sechs Hauptgruppen eingeteilt, detaillierte Infos finden Sie dann bei den einzelnen Pflanzen. Auf dieser Seite werden vor allem Wuchstypen verglichen, für die unterschiedlichen Fälle können Sie dann Ranksysteme von FassadenGrün in leichter, mittlerer oder schwerer Ausführung wählen. |
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Selbstklimmer wie Efeu und Wilder Wein und brauchen keine "Rankhilfen", eine Andrückhilfe aber kann in der Aufbauphase sinnvoll sein. Die Haftorgane werden meist nur einmal während des Wachstums eines jungen Triebes ausgebildet und reißen bei späterem Dickenwachstum ab, so dass die ganze Pflanze dann immer nur an den jungen Trieben mit der Wand verbunden ist. Deshalb sind einige Querseile als Absturzsicherung gerade bei alten, großen Pflanzen wichtig.
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Ranker wie Echter Wein (und teilweise Wilder Wein) bilden aus dem Spross bewegliche Schlingen, die auf Berührung reagieren, sich um andere Sprosse und um Rankhilfen "ranken" und später ihr Wachstum einstellen und verholzen. Diese Eigenschaft wird bei Kordons von Weinreben genutzt, wo die Jahrestriebe dann wie bei Seilsystem 8040 "ranken" können. Das eigentliche Stammgerüst solcher Pflanzen muss aber, wenn sie mehrjährig sind, außen auf der Rankhilfe gebunden werden, und die Kletterhilfe muss auch entsprechend stabil sein.
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Blattstielranker wie Clematis und manche einjährigen Spalierpflanzen ranken mit ihren Blattstielen um Kletterhilfen mit geringem Durchmesser. Da diese Pflanzen meist kein kräftiges Stammgerüst ausbilden, was an einer Kletterhilfe fixiert werden kann, brauchen sie feingliedrige Rankhilfen mit eher geringen Gitterweiten wie z. B. Seilsysteme 5050 oder 5060.
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Sträucher wie Feuerdorn, Winterjasmin und Spalierobst sind eigentlich keine Kletterpflanzen, lassen sich aber durch Aufbinden "spalieren". Auch hier entstehen - abgesehen von den üblichen Laub- und Fruchtlasten - gerade an Seilkonstruktionen hohe Querdrücke und Wachstums-Spannungen, für die das Rankgerüst ausgelegt sein muss.
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