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Pflanzkübel Kletterpflanzen im Topf
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►►► ● Pflanzkübel ●
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Prinzipiell lassen sich alle Kletterpflanzen auch im Kübel kultivieren, vor allem Einjährige. Für Kübelreben existiert eine gesonderte Seite. Bei mehrjährigen Pflanzen ist die Containerkultur oft eine Notlösung und bringt nicht die erhoffte Blattdichte nebst Blüten und Fruchtbehang, auch das Überwintern ist nicht einfach. |
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Wein im Kübel, Bambusspalier mit Spalierklammern
Geißblatt am Drahtseil, mit Unterpflanzung
Weinrebe
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Einjährige Trichterwinden
Weinrebe auf einem Balkon vor dem Winterschnitt, mit dämmender Ummantelung (Sisal-"Kohlen"sack mit Herbstlaub gefüllt)
Hopfen
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Wenn irgend möglich, ist deshalb eine Erdpflanzung vorzuziehen und die Pflanze ggf. nach oben zum Balkon zu leiten. Auf einer Dachterrasse jedoch oder wenn keine Pflanzung im Straßenraum erlaubt ist, müssen Pflanzen im Kübel zurecht kommen. Aufgrund verminderter Wuchskraft genügen dann beim Ranksystem leichte und mittlere Bausätze.
Pflanztopf Der Topf sollte dann mindestens 10 - 30 Liter Inhalt haben, keine Staunässe bilden und im Winter geschützt sein. Der Kübel sollte möglichst schattig stehen und auf dem Boden einen Wasserabfluss nebst Schicht aus Drainagekies o. ä. haben, denn viele Pflanzen mögen keine "nassen Füße". Deshalb sollten auch keine Schalen unter den Topf! Besser ist es, Klötzchen unterzulegen, um ggf. Nässeschäden an einem hölzernen Balkonboden zu vermeiden. Als Pflanzerde kommt Mutterboden oder eine Mischung aus Sand, Lehm und Kompost zu gleichen Teilen infrage. Eine ständig erneuerte Mulch-Schicht kann vor Austrocknung schützen.
Winterschutz Viele Winterschäden entstehen gar nicht durch Kälte, sondern infolge von Austrocknung, da vergessen wird, verdunstete Feuchtigkeit durch etwas Gießwasser zu ersetzen. Achtung: wintergrüne Pflanzen (z. B. manche Kletterrosen) verdunsten und ziehen auch im Winter Wasser aus dem Kübel! Der beste Winterschutz ist gegeben, wenn Kübel und Pflanze nach dem Laubfall noch einmal mäßig gegossen und dann in eine Erdgrube gestellt, eingeschlagen (mit Erde umgeben) und dick mit Laub, Stroh oder Tannenzweigen abgedeckt werden, so dass nur noch Teile des Stammgerüstes herausschauen. Ab März/April kommen die Töpfe dann wieder an ihren Platz. Alternativ kann eine dämmende Ummantelung von Töpfen mit Luftpolsterfolie u. ä. sinnvoll sein, um Erwärmungsspitzen infolge Sonnenstrahlung zu mindern, die der Pflanze ein falsches Gefühl von Bodenerwärmung und "Frühlingsbeginn" vermitteln. Eine Auskühlung auf Umgebungstemperatur in besonders kalten Nächten kann die Umhüllung auch nicht verhindern. Eine Rebe zum Beispiel, die nicht durch zuviel Fruchtbehang belastet wurde, erträgt Kältespitzen bis -20 Grad und darunter. Die Pflanzkübel dürfen nicht zu stark gewässert werden, um ein Durchfrieren und Platzen zu vermeiden.
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