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Überdachungen und Girlanden |
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►►● Überdachungen ●
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Für gründe Girlanden und luftige Überdachungen eignen sich viele Kletterpflanzen, je nachdem wie sonnig der Standort und wie stabil und groß die Rankhilfe ist. Nachfolgend finden Sie Beispiele mit Beschreibung. |
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Bild 02: Zier-Reben
Bild 04: Weinreben
Bild 06: Weinrebe
Bild 08
Bild 10: Wildreben
Bild 12: Weinrebe
Bild 14
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Bild 01: Weinrebe
Bild 03: Baumwürger
Bild 05
Bild 07: Verschiedene
Bild 09: Akebia
Bild 11: Kiwi
Bild 13
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Bild 01: Werden im ländlichen Raum Elektroleitung über einen Hof geführt, wird das zugehörige, kräftige Spannseil oft gleichzeitig benutzt, um eine Rebgirlande zu führen. Ob Seil und Verankerung für solche zusätzlichen Lasten geeignet sind, ist im Einzelfall zu klären. Oft wurden Seile auch nur gespannt, um Rankpflanzen zu ziehen. Aus diesen Anordnungen hat FassadenGrün das System 1050 abgeleitet. Dort finden Sie auch Infos zu den statischen Besonderheiten, Bohrarbeiten usw..
Bild 02: Schon in der barocken Gartenkunst wurde mit solchen, "Feston" genannten Girlanden experimentiert.
Bild 03: Hier wurde eine enge Gasse überspannt. Natürlich eignen sich auch andere Kletterpflanzen für solche Grün-Girlanden, bei stark windenden Pflanzen wie Blauregen, Baumwürger, Knöterich und Kiwi ist unbedingt darauf zu achten, dass die Drahtseile nicht dauerhaft umschlungen werden. Details zu einer parallelen Stammführung finden Sie auf der Seite "Blauregen".
Bild 04: Mit mehreren, parallel gesetzten Girlanden gamäß Seilsystem 1050 lassen sich bereits grüne Dächer zwischen zwei Wänden ausbilden. Aber auch hier sind unbedingt die statischen Besonderheiten des Systems zu beachten.
Bild 05: Drahtseil-Überspannungen lassen sich auch mit Rankfeldern an einer Wand kombinieren, die so zu modifizieren sind, dass oben Ösen gesetzt werden. Hier wurden Ösen WH 10140 mit Verbundmörtel eingeklebt. Zusätzlich können waagerechte Brücken eingefügt werden, hier ist ein Edelstahl Rankstab im unteren Bereich sichtbar.
Bild 06: Bei Weingirlanden - hier nach dem Winterschnitt - wird an jedem Seil im Abstand von ca. 50 cm ein Stamm ("Kordon") gezogen.
Bild 07: Besonders eignen sich für flächige Überspannungen Modifizierungen von System 9050 mit sich überkreuzenden Seilfächern. Grüne Überdachungen möglichst hoch gezogen werden, schon um einen gewissen Durchhang der Seile zu ermöglich und auszugleichen. Auch können Blätter und Triebe, die nach unten hängen, sich dann besser entfalten und stören weniger, weil noch genügend Durchgangshöhe vorhanden ist. Hier wurden deshalb zur Befestigung separate Holzstützen wie bei Drahtrahmen gesetzt. Sie sind mit kurzen Spannseilen oder Edelstahl-Gewindestangen in der dahinter liegenden Wand verankert. Eine Befestigung im oberen Bereich der Wand ist nur zulässig, wenn die oberen Steine durch einen Ringanker oder eine aufliegende, schwere Beton-Dachplatte gehalten werden, andernfalls muss tiefer befestigt werden. An Grundstücksgrenzen ist bei Überschreitung ortsüblicher Zaunhöhen ggf. eine gesonderte Genehmigung einzuholen.
Bild 08: Werden von frei stehenden Pfosten aus Seile gespannt, sind die Pfosten wie bei Drahtrahmen abzustützen bzw. gemäß Seilsystem 8050 ins Erdreich abzuspannen, ggf. auch doppelt mit versetzen Seilen (Stützdreieck).
Bild 09: gehen viele Seile von einem Punkt ab, sind Ringe mit Schraubglied einzubauen. Es sollte dann in jedem Fall nur 3 mm Seil verwendet werden, damit die Seile das "schwächste Glied" im System bleiben und Lastspitzen sich nicht zu stark auf die Pfosten auswirken.
Bild 10: Mit einer Mittelstütze, sternförmig angeordneten Seil-Girlanden gemäß System 1050 (4 mm) und einer äußeren, kreisförmigen Rahmenkonstruktion aus Kantholz lassen sich solche grünen "Gartenlauben" schaffen.
Bild 11: Hier wurden neben Stützen und Pfetten auch die "Speichen" aus naturbelassenem Rundholz gefertigt. In Form konzentrischer Kreise können Seile auf der Dachfläche montiert werden, um das Rankfeld zu verdichten. Dabei genügen stets leichte Bausätze, zur Führung der Seile sind einfache Krampen oder Krampnägel ausreichend, nur an einem Punkt sind die beiden Seil-Enden beidseitig in einer Oesenschraube mit Schlaufen zu befestigen.
Bild 12: Rahmen-Konstruktionen bieten sich an, wenn größere Flächen zu übergrünen sind, weil sie sehr viel stabiler als bloße Seil-Netze sind. Zur Verdichtung wurden hier Drahtseil gemäß Seilsystem 4010 / Sonderform verlegt.
Bild 13/14: Eine sehr stabile Stahlrahmen-Konstruktion mit fächerförmig eingelegten Drahtseilen 3 mm. Die Holzverschalung muss aufgrund der zusätzlichen Lasten ggf. vor Montage der Seile nachgenagelt/-geschraubt werden. An den Durchführungsstellen im Doppel-T-Profil kann ggf. Bandage vorbeugend gegen Scheuerschäden untergelegt werden.
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