Fallrohrbegrünung

 

 

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Fallrohre von Dachrinnen werden oft als störend empfunden und begrünt. Auf dieser Seite sehen Sie dazu Möglichkeiten und auch, welche  Drahtseil-Lösungen FassadenGrün anbieten kann. Zum Einsatz kommen einjährige, aber auch alle (leicht bis mittelstark wüchsigen) mehrjährigen Kletterflanzen. Nur Starkschlinger wie Blauregen, Knöterich, Baumwürger und ggf. Kiwi sind auszuschließen. Die Infos dieser Seite sind auch auf Blitzableiter, Entlüftungsrohre usw. übertragbar.

 

 

Bild 02: Weinreben

 

Bild 04: Pfeifenwinde

 

Fallrohrspalier mit Drahtseil

Bild 06: Einjähr. Prunkwinde

 

Bild 08: Pfeifenwinde, Austrieb

 

Bild 10: Pfeifenwinde i. Winter

 

Bild 12: Hopfen

 

Bild 14: Pfeifenwinde

 

Bild 16: Kletterrosen

 

Bild 18

 

 

 

 

Bild 01: Clematis viticella

 

Bild 03: Pfeifenwinde

 

Bild 05: Clematis-Hybride

 

Bild 07: Clematis

 

Bild 09: Clematis tangutica

 

Bild 11: Trichterwinden

 

Bild 13: Akebie

 

Bild 15: Feuerdorn

 

Bild 17: Kletterrose

 

 

Bild 01/02: Die einfachste Methode, ein Fallrohr per Rankhilfen weit hoch zu begrünen, ist die Flankierung mit 2 Drahtseilen gemäß Seilsystem 1030. Damit wird die vertikale Linienführung unterstrichen. Gut eignen sich hier weichtriebige Pflanzen wie Clematis viticella und Cl. tangutica sowie Ramblerrosen und Winterjasmin, die sich schnell vor und hinter dem Fallrohr verflechten (lassen) und es "einspinnen". Bei Pflanzen, die nicht jedes Jahr bis weit herunter zurück geschnitten werden, ist es sinnvoll, die Seile schon ca. 1 m unter der Dachkante enden zu lassen, damit es den Trieben nicht gelingt, das Dach zu überwachsen.

 

Bild 03-07: Oft genügt sogar ein einzelnes flankierendes Seil gemäß System 1020 oder 1030, um mit dem Fallrohr und seinen Schellen zusammen ein attraktives Rankfeld zu schaffen und eine Begrünung gegen Wind zu stabilisieren.

 

Bild 08: Es kann auch ein Rankfeld mit 2 vertikalen Seilen dicht neben dem Fallrohr platziert werden. Dafür eignen sich Seilsysteme wie 4010, 4020 und 7010.

 

Bild 09: Hier wurde ein Drahtseil zwischen die beiden Fallrohre gespannt, die Triebe werden um Seil und beide Rohre geflochten, die vorhandenen Wandschellen als Abrutsch-Sicherung einbezogen.

 

Bild 10: Bei gedämmten Wänden, wo der Befestigungsaufwand sehr hoch ist, können stabilisierende Rankdrähte auch an den Dornen zusätzlicher Fallrohrschellen befestigt werden. Hier wurden zwei (grüne) Drähte rechts und links des Rohres angebracht.

 

Bild 11: Mit einjährigen Pflanzen können Fallrohre ohne Bedenken auch direkt begrünt werden, indem die Kletterpflanzen sich um das Rohr winden und an den Schellen Halt finden bzw. indem sie dort angebunden werden. Förderlich ist immer ein flankierendes Drahtseil gemäß System 1020 oder 1030, damit die Triebe bei Wind besser fixiert ist.

 

Bild 12: Direktbegrünungen sind auch mit Hopfen möglich, er ist wie eine einjährige Pflanze zu behandeln.

 

Bild 13/14: Solche Begrünungen mit viel Blattmasse können unter Windlast zur Lockerung der Verankerungen führen. Bei direkter Umschlingung durch mehrjährige Pflanzen ist regelmäßige Wartung nötig, um Bauschäden vorzubeugen. Vor allem die Festigkeit der Rohrschellen ist zu kontrollieren, bei starkem Dickenwachstum müssen Triebe entfernt werden, bevor sie das Rohr von der Wand abdrücken. Besonders an gedämmten Wänden sind Fallrohr-Schellen oft nur schwach belastbar. Zur Entlastung wird bei üppigen Begrünungen dringend empfohlen, mit Seilen gemäß System 1030 zu "flankieren".

 

Bild 15/16: Es ist auch möglich, Triebe von Kletterpflanzen ohne Rankhilfe hinter ein Fallrohr zu stecken oder sie darum zu flechten. Auch hier ist darauf zu achten, dass dicke Triebe das Rohr nicht wegdrücken und dass keine zu großen Blattmassen (Windlast) entstehen. Empfindlicher Putz bei gedämmten Wänden darf keine Kratzspuren bekommen.

 

Bild 17: Soll nur im Sockelbereich begrünt werden, eignen sich baumarktübliche Rankgitter aus verzinktem oder kunststoff-ummanteltem Stahldraht. Sie sind in abgewinkelter oder gebogener Form für Fallrohre erhältlich und werden mit jeweils vier oder sechs Punkten an der Wand befestigt.

 

Bild 18: Bei größeren Höhen ist zu prüfen, ob Gitter ein ästhetischer Gewinn für die Wand sind oder ob flankierende Seile besser wirken.

 

 

 

 

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