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Denkmalschutz |
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►►● Denkmalschutz ●
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Sind "alte Häuser" zu begrünen, macht die Denkmalbehörde oft einen Strich durch die Rechnung. Zu Recht: Handelt es sich um ein Denkmal, darf der Blick nicht behindert werden, selbst nicht durch eine stilvolle Begrünung mit Rankhilfen. Aber mitunter ist es doch möglich oder sogar gefordert.... |
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Bild 02: Pfeifenwinden
Bild 04: Reben
Mehrere Reben mit unbelaubtem Stamm an Spanndrähten, Sockel einer historischen Wasserburg.
Bild 06: Glyzinien
Bild 08: Efeu
Bild 10: Clematis
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Bild 01: Grünschmuck
Bild 03: Pfeifenwinde
Bild 05: Hausrebe
Bild 07: Wilder Rankwein
Bild 09: Pfeifenwinde
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Bild 01: Grünschmuck nach alter Überlieferung, geflochtene Girlanden. Mit solcher Begrünung wurden Gebäude vor allem im 19. Jh. zu besonderen Anlässen geschmückt. Verwendet wurde Verschnitt immergrüner Pflanzen (Efeu, Buchsbaum, Stechpalme), weil die ledrigen, gewachsten Blätter sich lange hielten.
Bild 02: Späth-Arboretum Berlin, historische Aufnahme. Nachdem um 1900 neue Kletterpflanzen breit verfügbar waren, wurde an vielen Orten versucht, die temporären Grüngirlanden durch dauerhafte Begrünungen an Rankdrähten zu ersetzen. An diesem spätklassizistischen Gebäude wachsen Pfeifenwinden und unterstreichen die Architekturformen des Hauses. Lässt sich für ein Gebäude anhand solch alter Fotos eine frühere Begrünung belegen, ggf. auch in späterer als der Erbauungszeit, und war die Begrünung längere Zeit stadtbildprägend, sind die Chancen für eine Wiederbelebung gut.
Bild 03: Lichtenfels / Bayern, barockes Rathaus. Das Gebäude ist ein beliebtes Fotomotiv und allseitig begrünt, hier auf der Nordfront wieder mit Pfeifenwinden an Drahtseilen. Vermutlich stammt die erste dauerhafte Begrünung von ca. 1900.
Bild 04: Neuaufbau einer Begrünung mit Traubenwein an einem Fachwerkhaus. Rankhilfen aus Drahtseil - hier ein mittlerer Bausatz von FassadenGrün - werden entlang der Hölzer geführt und können sich quasi unsichtbar machen.
Bild 05: Solche gepflegten Drahtspaliere mit Echtem Wein sind im Saale-Unstrut-Gebiet um Freyburg seit über 100 Jahren prägend für das Ortsbild und damit relevant für den Denkmalswert der Häuser. FassadenGrün hat daraus Seilsysteme wie 2050, 3050 und 8040 abgeleitet.
Bild 06: Auch diese beiden Glyzinien wurden vermutlich um 1900 dem Gebäude hinzugefügt und waren über Jahrzehnte prägend im Straßenbild. Ihr Erhalt bzw. Neuaufbau kann deshalb bei einer anstehenden Sanierung gefordert werden.
Bild 07: An diesem Vorhaus eines früheren Adelssitzes bekleideten Rebspaliere aus Holz den Giebel. Die Spaliere blieben, aber zur Bepflanzung wurde eine pflegeleichtere Art gewählt, da an dem museal genutzten Platz der Ertrag unwesentlich ist.
Bild 08: Ob dieser Efeu am Schloß Kronach / Bayern schon immer da war? Touristen fragen sich das nicht, sondern finden ihn einfach nur "schön".
Bild 09: Die "kalte Pracht" mancher perfekt sanierten Denkmal-Fassade beginnt oft erst mit einer gepflegten Begrünung wieder zu leben.
Bild 10: Wo kein Kläger, ist auch kein Richter: Wenn bei einem streng denkmalgeschütztem Gebäude doch einmal von unten eine Pflanze herankriecht, sich artig aufrichtet, bittend ihr Händchen reicht und um einen Rankdraht fleht, wird ihn ihr kaum einer verwehren, selbst der hartgesottenste Denkmalpfleger nicht.... Trotzdem ist besser frühzeitig das Gespräch zu suchen, denn schlimmstenfalls sind Fördergelder zurück zu zahlen. |
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