Darunter werden hier alle massiven Hölzer verstanden, an denen sich Rankhilfen befestigen lassen. Der Holzquerschnitt sollte mindestens 8 cm betragen, im Einzelfall wie bei (Weinberg-)Pfählen u. ä. auch weniger. Oft handelt es sich um Weich- bzw. Nadelhölzer, jeweils mit oder ohne Imprägnierung bzw. Anstrich. Fachwerke oder auch frei stehende Rankgerüste können aus Harthölzern wie Eiche, Robinie oder Tropenholz bestehen.
Zu unterscheiden ist eine "normale" Befestigung in die Längsseiten der Hölzer von einer Befestigung in das weniger tragfähige Stirnholz ("Hirnholz", "Kopfholz"). Holzbauteile sind oft stark gerissen, was die Tragfähigkeit zumindest bei Befestigung im Hinholz beeinträchtigt.
Bitte beachten Sie die Angaben der Dübeltabelle und der jeweiligen Wandhalter. Es sind vor allem Wandhalter mit Holzgewinde einzusetzen, aber auch schwere Kreuzhalter wie WM 12191 und WM 12153, für leichte Anordnungen dann Krampnägel und Krampen. Die Befestigung in außengedämmte Holzständer- und Fachwerkbauten ist schwierig und erfolgt z. B. mit einem Einschraubdübel.
Die Rankhilfen sind so zu planen, dass sich kreuzende Hölzer oder sonstige Verbindungs-Bereiche von einer Befestigung ausgespart werden. Wandhalter dürfen nicht direkt ins Holz, sondern müssen jeweils in ein vorgebohrtes Loch geschraubt oder genagelt werden. Der Durchmesser des Loches (Bohrerdurchmesser) richtet sich nach dem Gewindekern: Bei weichem Nadelholz sollte er knapp kleiner, bei Hartholz etwas größer sein. Bitte nutzen Sie auch die Hinweise auf dem Merkblatt Bohrarbeiten.





