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Beschreibung
Zweikomponenten-Verbundmörtel mit Mischrohr, styrolfrei
und geruchsneutral. Kartusche mit 300 ml Inhalt. Auf Basis Polyesterharz.
Mit getrennten Materialsträngen in der Kartusche. Nicht bei Frost verarbeitbar.
Für die jeweils
erste Kartusche erhalten Sie noch ein zusätzliches
Mischrohr gratis.
Verwendung
Für spreizdruckfreie Verankerungen gemäß
Befestigungstabelle. Auch zur
Befestigung von Wandhaltern, die in Achsrichtung belastet werden. Mit
herkömmlichen Ausdrückpistolen bedingt verarbeitbar.
Verbrauch
Der Verbrauch richtet sich nach der
Gewindestärke, der Tiefe des Bohrloches und der Größe des Ringspaltes
zwischen Gewindeschaft und Bohrlochdurchmesser. Die nachfolgenden Angaben
dienen als grobe Anhaltswerte.
Beispiel 1: Verklebung von
Gewindeschäften 6 mm (z. B.
WH 06061)
in Vollmauerwerk, Bohrloch 8 mm (Ringspalt 1 mm), Schaftlänge ca. 6 cm,
Bohrlochtiefe ca. 7 cm. Unter diesen Bedingungen ist eine 300-ml-Kartusche
ausreichend für ca. 30 - 50 Wandhalter.
Beispiel 2: Verklebung von
Gewindeschäften 10 mm (z. B.
WH 10141)
in Vollmauerwerk, Bohrloch 12 mm (Ringspalt 1 mm), Schaftlänge ca. 10 cm,
Bohrlochtiefe ca. 11 cm. Unter diesen Bedingungen ist eine 300-ml-Kartusche
ausreichend für ca. 15 - 25 Wandhalter.
Beispiel 3: Verklebung von
Gewindeschäften 10 mm (z. B.
WM 10XX8)
in Hohlmauerwerk, Bohrloch 16 mm, mit Siebhülse, Schaftlänge ca. 8 cm,
Bohrlochtiefe ca. 10 cm. Unter diesen Bedingungen ist eine 300-ml-Kartusche
ausreichend für ca. 7 - 10 Wandhalter.
Beispiel 4: Verklebung von
Gewindeschäften 12 mm (z. B.
WM 12191)
in Vollmauerwerk, Bohrloch 14 mm (Ringspalt 1 mm), Schaftlänge
ca. 12 cm, Bohrlochtiefe ca. 13 cm. Unter diesen Bedingungen ist eine
300-ml-Kartusche ausreichend für ca. 8 - 15 Wandhalter.
Beispiel 5: Verklebung von
Gewindeschäften 12 mm (z. B.
WM 12191,
WM 12XX8)
in Hohlmauerwerk, Bohrloch 16 mm, mit Siebhülse extra lang, Schaftlänge ca. 12 cm, Bohrlochtiefe ca. 14 cm. Unter diesen Bedingungen ist
eine 300-ml-Kartusche ausreichend für ca. 6 - 9 Wandhalter.
Beispiel 6: Verklebung von
Spezialhalter
WM 12XX2
in Hohlmauerwerk hinter Wärmedämmung 12 cm Stärke mit Ausbildung eines
Stützkonus in der Dämmung, hinteres Bohrloch 16 mm, mit Siebhülse extra
lang, Schaftlänge ca. 12 cm, Bohrlochtiefe ca. 14 cm. Unter diesen Bedingungen ist
eine 300-ml-Kartusche ausreichend für ca. 1 - 1,5 Wandhalter.
Der Verbrauch kann - gerade bei Beispiel 2 -
deutlich höher liegen, wenn sich im Mauerwerk nicht erkannte Hohlräume
befinden, die quasi zusätzlich gefüllt werden müssen. Auch kann es
passieren, dass ein Hohlmauerwerk von außen nicht als solches erkannt wurde
und demzufolge ein hoher Mörtelverbrauch entsteht. Des weiteren erhöht sich
der Verbrauch bei ungenauer Dosierung, wenn viel Mörtel als Überstand weg
gewischt werden muss.
Montage
Bitte ggf. das Merkblatt
Bohrarbeiten, das Produktblatt
des zu verklebenden Elementes
sowie die Hinweise auf der Kartusche beachten, besonders die
Offenzeiten und die Aushärtzeiten (diese bei 5 Grad Celsius 120 Minuten,
bis 35 Grad Celsius 20 Minuten). Verarbeitung nur bei Temperaturen über 5 Grad
Celsius möglich, frostgeeigneten Mörtel bitte gesondert anfragen. Bei feuchten Bohrlöchern erhöhen sich die Härtezeiten um
ca. 30 %. Die Kartuschen sollten bei Benutzung etwa Zimmertemperatur haben.
Bei überwärmten Kartuschen infolge Sonneneinstrahlung oder Lagerung in
warmen Räumen (unbeschattetes Fahrzeug) können sich die Abbindezeiten drastisch verkürzen
und der Verbrauch gerade bei Hohlmauerwerk infolger flüssigerer Konsistenz
erhöhen. Ggf. die
Kartusche kühlen.
Schutzkappe der Kartusche abschrauben, die Folie hinter der Metallklammer abschneiden, Mischrohr
aufschrauben
und dann in eine handelsübliche Ausdrückpistole einlegen. Die ersten 5-10 cm
Mörtelstrang nach Aufsetzen des Mischrohres ausdrücken
und nicht verwenden. Der vorn austretende Mörtel muss eine
dunkelgraue Farbe haben - das zeigt eine gute Durchmischung der
Komponenten an.
Mischrohr bis zum Ende des Bohrloches einführen,
dann mit dem Auspressen beginnen und dabei das Mischrohr langsam aus dem
Bohrloch heraus ziehen. Nach dem Füllen jeder Bohrung die hintere
Unterbrecherlasche an der Ausdrückpistole betätigen, um ein Weiterquellen
des Mörtels aus der Kartusche zu verhindern. Im Idealfall wird jedes
Bohrloch nur so weit befüllt, dass vorn noch 3 bis 5 cm leer bleiben und
sich erst beim Einschieben des jeweiligen Schaftes durch heraus quellenden
Mörtel füllen. Mörtelreste, die außen am Mischrohr haften, abwischen, da sie
sonst erhärten und das erneute Einführen in andere Bohrlöcher erschweren.
Die zu verklebenden Gewindeschäfte nicht nur stecken, sondern
schraubenförmig drehend in die Mörtelmasse
einführen.
Beim Verwenden mehrerer Kartuschen in einem
Arbeitsgang kann das erste Mischrohr für die jeweils nächste Kartusche mit
benutzt werden, es müssen aber wieder ca. 10 - 15 cm Mörtelstrang
ausgepresst werden, damit eine Durchmischung des Mörtels gesichert bleibt.
Weiterverwendung
Mindesthaltbarkeit bei Auslieferung ca.
3 Monate. Erfahrungsgemäß sind die Kartuschen jahrelang verwendbar. Bei nicht vollständig aufgebrauchten Kartusche
Mischrohr abschrauben, entsorgen, Verschlusskappe aufschrauben.
Für spätere Weiterverwendung zusätzliches Mischrohr MR 00200 benutzen,
vor dessen Aufsetzen ggf. Verklumpungen unter der Verschlusskappe
entfernen.
Bemerkungen
Der schlecht wärmeleitende Mörtel reduziert die
Wärmebrückenbildung bei Montage von
Haltern in Fassaden mit äußerer Dämmung, der Ringspalt sollte dann aber 2 mm
stark sein (Differenz Schaft zu Bohrloch 4 mm).
Herkunft
"Made in Germany" (Nordrhein-Westfalen)
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