Verbundmörtel mit Mischrohr

VM 00300 mit 2 x MR 00200

 

 

 

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Verbundmörtel 9,98 € (300 ml Kartusche; 2 x Mischrohr)

 

 

Beschreibung

Zweikomponenten-Verbundmörtel mit Mischrohr, styrolfrei und geruchsneutral. Kartusche mit 300 ml Inhalt. Auf Basis Polyesterharz. Mit getrennten Materialsträngen in der Kartusche. Nicht bei Frost verarbeitbar. Für die jeweils erste Kartusche erhalten Sie noch ein zusätzliches Mischrohr gratis.

 

Verwendung

Für spreizdruckfreie Verankerungen gemäß Befestigungstabelle. Auch zur Befestigung von Wandhaltern, die in Achsrichtung belastet werden. Mit herkömmlichen Ausdrückpistolen bedingt verarbeitbar.

 

Verbrauch

Der Verbrauch richtet sich nach der Gewindestärke, der Tiefe des Bohrloches und der Größe des Ringspaltes zwischen Gewindeschaft und Bohrlochdurchmesser. Die nachfolgenden Angaben dienen als grobe Anhaltswerte.

Beispiel 1: Verklebung von Gewindeschäften 6 mm (z. B. WH 06061) in Vollmauerwerk, Bohrloch 8 mm (Ringspalt 1 mm), Schaftlänge ca. 6 cm, Bohrlochtiefe ca. 7 cm. Unter diesen Bedingungen ist eine 300-ml-Kartusche ausreichend für ca. 30 - 50 Wandhalter.

Beispiel 2: Verklebung von Gewindeschäften 10 mm (z. B. WH 10141) in Vollmauerwerk, Bohrloch 12 mm (Ringspalt 1 mm), Schaftlänge ca. 10 cm, Bohrlochtiefe ca. 11 cm. Unter diesen Bedingungen ist eine 300-ml-Kartusche ausreichend für ca. 15 - 25 Wandhalter.

Beispiel 3: Verklebung von Gewindeschäften 10 mm (z. B. WM 10XX8) in Hohlmauerwerk, Bohrloch 16 mm, mit Siebhülse, Schaftlänge ca. 8 cm, Bohrlochtiefe ca. 10 cm. Unter diesen Bedingungen ist eine 300-ml-Kartusche ausreichend für ca. 7 - 10 Wandhalter.

Beispiel 4: Verklebung von Gewindeschäften 12 mm (z. B. WM 12191) in Vollmauerwerk, Bohrloch 14 mm (Ringspalt 1 mm), Schaftlänge ca. 12 cm, Bohrlochtiefe ca. 13 cm. Unter diesen Bedingungen ist eine 300-ml-Kartusche ausreichend für ca. 8 - 15 Wandhalter.

Beispiel 5: Verklebung von Gewindeschäften 12 mm (z. B. WM 12191, WM 12XX8) in Hohlmauerwerk, Bohrloch 16 mm, mit Siebhülse extra lang, Schaftlänge ca. 12 cm, Bohrlochtiefe ca. 14 cm. Unter diesen Bedingungen ist eine 300-ml-Kartusche ausreichend für ca. 6 - 9 Wandhalter.

Beispiel 6: Verklebung von Spezialhalter WM 12XX2 in Hohlmauerwerk hinter Wärmedämmung 12 cm Stärke mit Ausbildung eines Stützkonus in der Dämmung, hinteres Bohrloch 16 mm, mit Siebhülse extra lang, Schaftlänge ca. 12 cm, Bohrlochtiefe ca. 14 cm. Unter diesen Bedingungen ist eine 300-ml-Kartusche ausreichend für ca. 1 - 1,5 Wandhalter.

Der Verbrauch kann - gerade bei Beispiel 2 - deutlich höher liegen, wenn sich im Mauerwerk nicht erkannte Hohlräume befinden, die quasi zusätzlich gefüllt werden müssen. Auch kann es passieren, dass ein Hohlmauerwerk von außen nicht als solches erkannt wurde und demzufolge ein hoher Mörtelverbrauch entsteht. Des weiteren erhöht sich der Verbrauch bei ungenauer Dosierung, wenn viel Mörtel als Überstand weg gewischt werden muss.

 

Montage

Bitte ggf. das Merkblatt Bohrarbeiten, das Produktblatt des zu verklebenden Elementes sowie die Hinweise auf der Kartusche beachten, besonders die Offenzeiten und die Aushärtzeiten (diese bei 5 Grad Celsius 120 Minuten,  bis 35 Grad Celsius 20 Minuten). Verarbeitung nur bei Temperaturen über 5 Grad Celsius möglich, frostgeeigneten Mörtel bitte gesondert anfragen. Bei feuchten Bohrlöchern erhöhen sich die Härtezeiten um ca. 30 %. Die Kartuschen sollten bei Benutzung etwa Zimmertemperatur haben. Bei überwärmten Kartuschen infolge Sonneneinstrahlung oder Lagerung in warmen Räumen (unbeschattetes Fahrzeug) können sich die Abbindezeiten drastisch verkürzen und der Verbrauch gerade bei Hohlmauerwerk infolger flüssigerer Konsistenz erhöhen. Ggf. die Kartusche kühlen.

Schutzkappe der Kartusche abschrauben, die Folie hinter der Metallklammer abschneiden, Mischrohr aufschrauben und dann in eine handelsübliche Ausdrückpistole einlegen. Die ersten 5-10 cm Mörtelstrang nach Aufsetzen des Mischrohres ausdrücken und nicht verwenden. Der vorn austretende Mörtel muss eine dunkelgraue Farbe haben - das zeigt eine gute Durchmischung der Komponenten an.

Mischrohr bis zum Ende des Bohrloches einführen, dann mit dem Auspressen beginnen und dabei das Mischrohr langsam aus dem Bohrloch heraus ziehen. Nach dem Füllen jeder Bohrung die hintere Unterbrecherlasche an der Ausdrückpistole betätigen, um ein Weiterquellen des Mörtels aus der Kartusche zu verhindern. Im Idealfall wird jedes Bohrloch nur so weit befüllt, dass vorn noch 3 bis 5 cm leer bleiben und sich erst beim Einschieben des jeweiligen Schaftes durch heraus quellenden Mörtel füllen. Mörtelreste, die außen am Mischrohr haften, abwischen, da sie sonst erhärten und das erneute Einführen in andere Bohrlöcher erschweren. Die zu verklebenden Gewindeschäfte nicht nur stecken, sondern schraubenförmig drehend in die Mörtelmasse einführen.

Beim Verwenden mehrerer Kartuschen in einem Arbeitsgang kann das erste Mischrohr für die jeweils nächste Kartusche mit benutzt werden, es müssen aber wieder ca. 10 - 15 cm Mörtelstrang ausgepresst werden, damit eine Durchmischung des Mörtels gesichert bleibt.

 

Weiterverwendung

Mindesthaltbarkeit bei Auslieferung ca. 3 Monate. Erfahrungsgemäß sind die Kartuschen jahrelang verwendbar. Bei nicht vollständig aufgebrauchten Kartusche Mischrohr abschrauben, entsorgen,  Verschlusskappe aufschrauben. Für spätere  Weiterverwendung zusätzliches Mischrohr MR 00200 benutzen, vor dessen Aufsetzen ggf. Verklumpungen unter der Verschlusskappe entfernen.

 

Bemerkungen

Der schlecht wärmeleitende Mörtel reduziert die Wärmebrückenbildung bei Montage von Haltern in Fassaden mit äußerer Dämmung, der Ringspalt sollte dann aber 2 mm stark sein (Differenz Schaft zu Bohrloch 4 mm).

 

Herkunft

"Made in Germany" (Nordrhein-Westfalen)

 

 

 

 

 

Durchmischung beider Komponenten im Mischrohr

 

Verklebung eines Gewindeschaftes in Hohlmauerwerk mittels Siebdübel SD 16100, Schnittfoto (Modell)

 

Ausfüllen von Wandunebenheiten vor Verklebung eines  Wärmedämmhalters.

 

 

 

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