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Einschraubdübel (Gewindemuffe) ED 01060 |
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►►▲ Dübel ►►►● ED 01060 ● |
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Beschreibung Spezialdübel aus Stahl blank für Schwerlastbefestigung, mit Innengewinde M 10 ca. 15 mm lang, außen Holzgewinde ca. 18 mm Durchmesser, Gesamtlänge 60 mm
Verwendung als Übergangsstück zur Befestigung von Wandhaltern der WM 10XXX-Serien in Massivholz hinter Dämmung, also Wandtyp F, besonders bei gedämmten Holzständerbauten oder bei nachträglich gedämmten Fachwerkhäusern. Die Befestigung erfolgt mit diesem Dübel immer in das massive Holz der jeweiligen Stützen, Fachwerk-"Stiele", Schwellhölzer o. ä.. Die Verbindung ermöglicht dauerhaft höchste Lasten, wie sie bei der Verspannung der Wandhalter entstehen, ohne dass der Gewindeschaft ausreißt.
Beginn Montage Vor einer Bestellung sollte möglichst das Rastermaß innen liegenden Hölzer bekannt sein (ca. 0,6 bis 1,2 Meter) oder durch Probebohrungen, "Klopfen" oder auf anderem Wege ermittelt werden. Des weiteren muss die Stärke der Dämmung bekannt sein, um die Wandhalter in der benötigten Länge bestellen zu können. Alle Punkte für die Wandhalter sind von außen analog zum Holz-Raster zu planen und anzuzeichnen. Für eine optimale Befestigung sollten die mittleren Bereiche der jeweiligen Hölzer angebohrt und die Dübel dort eingeschraubt werden. Befestigung in den Randbereichen ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Ggf. sollten vom jeweiligen Bohrloch aus leicht schräg versetzt vier Zusatzbohrungen nach oben, unten, rechts, links mit ca. 3 cm Abweichung von der Bohrachse und ca. 1 - 2 tief ins Fachwerkholz gesetzt werden. Treffen alle vier Bohrungen zweifelsfrei den "Balken" kann die Befestigung wie geplant erfolgen. Trifft nur eine der Bohrungen erst in größerer Tiefe auf das Holz, muss durch weiteres Verkanten und Schwenken des drehenden Bohrers "erfühlt" werden, ob nur ein Riss mitten im Hauptholz erfasst wurde oder dort vermutlich doch bereits ein Stützholz der Ausfachung ansteht. In diesem Fall wäre die Hauptbohrung entsprechend zu versetzen, weil sie offensichtlich im Randbereich liegt. Beim Bohren in Kreuzungsstellen tragender Hölzer wiederum besteht die Gefahr, dass der hölzerne Verbindungs"niet" zentral durchbohrt wird, damit seine Funktionsfähigkeit einbüßt und die Tragfähigkeit der Konstruktion gefährdet ist.
Bohrarbeiten bei WM 10XX0, WM 10XX1, WM 10XX8 und WM 10XX9 Bei Haltern mit Stützkörpern wird für den Dübel zunächst die Dämmung aufgefräst und ein passgenauer Stützblock zusammengestellt wie im Merkblatt Abstandssystem beschrieben. Anschließend erhält das jeweils frei gelegte Massivholz eine Bohrung von 15 - 16 mm (bei Nadelholz) oder 17 mm (bei Hartholz wie Eiche) und ca. 65 mm tief zum Einschrauben der Gewindemuffe. Die Muffe wird mit dem Spezialwerkzeug (bitte ggf. anfragen) und langsam drehender Bohrmaschine bis zum Anschlag eingedreht, möglichst ohne Abweichung von der Gewinde-Achse. Dann den nebst Stützblock komplett zusammengesteckten Wandhalter nehmen und alle beweglichen Teile so weit wie möglich zum Kopf hin schieben bzw. drehen, dass die maximale Einstecktiefe für den Montagevorgang erhöht wird.
Bohrarbeiten bei WM 10XX5 und WM 10XX6 Bei Haltern für Hartdämmung wird mit einem Spezialbohrer ca. 16 - 20 mm (ggf. Foster-Bohrer) zunächst die Dämmung samt Außenputz durchbohrt, bis das Massivholz erreicht ist. Dort wird mit Holzbohrer von 15 - 16 mm (bei Nadelholz) oder 17 mm (bei Hartholz wie Eiche) und 60 - 65 mm tief für den Einschraubdübel vorgebohrt. Die Muffe wird mit dem Spezialwerkzeug (bitte ggf. anfragen) und langsam drehender Bohrmaschine eingedreht, möglichst ohne Abweichung von der Gewinde-Achse.
Fortsetzung Montage Dann den jeweils komplett zusammengesteckten Wandhalter in den Einschraubdübel bis zum Anschlag eindrehen. Meist wird dabei die gewünschte Position von Kreuzkopf oder Öse gerade nicht erreicht, so dass der Halter etwas zurück gedreht werden muss. Zuletzt die äußeren beweglichen Teile des Halters an die Außenwand schieben und die Stellmutter mit Federring straff anziehen. Dabei den Halter in geeigneter Weise am Kopf fassen und gegen Verdrehen sichern. Auf diese Weise wird der Halter fest im Holz verspannt, die Dichtung aber nur sanft angepresst.
Besonderheiten bei Abstandssystem (Wärmedämmung) Alle Komponenten des Wandhalters werden mit der zuvor am ausgefrästen Bohrloch ermittelten Anzahl Distanzscheiben zusammengesteckt. Die nicht benötigten Distanzscheiben können anderweitig verwendet oder nach Möglichkeit an FassadenGrün zurück geschickt werden. Die Madenschraube des Kopfes wird zu Beginn mit einem Inbusschlüssel vorübergehend herausgedreht.
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Bild 03
Bild 04: Fachwerk während der Sanierung, (eingerüstet - blaugraue Holme unten links). Oben links werden zwei Gefache bereits mit dem Lehm-Stroh-Gemisch ausgefüllt. |
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