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Bolzen-Anker M 12 für Holzspaliere AS 12XX0 und AS 12XX2 |
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►►►● AS 12XXX ● |
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Beschreibung Gruppe von Ankern unterschiedlicher Länge aus Edelstahl, starker Gewindeschaft M 12, mit zwei Muttern und Federringen zum beidseitigen Fassen des zu befestigenden Holmes, mit Mutter, Federring und polierter Abdeckscheibe für den Bohrlochabschluss. Standardmäßig mit Dichtung aus Neoprene (AS 12XX0-Serie) oder Spezialschaumstoff (AS 12XX2-Serie bei Wärmedämmung). Wandabstand über Schaftlänge frei wählbar. Hohe Lastaufnahme.
Verwendung Zur dauerhaft korrosionsfreien Wandbefestigung handelsüblicher Holzspaliere und besonders auch für Querholme klassischer Holzspaliere. Bitte beachten Sie die Möglichkeiten der Auswahl von Wandhaltern für Wärmedämmung! Die Materialbreite der zu befestigenden Holzteile sollte - wegen der erforderlichen Durchgangsbohrung von 12 mm - mindestens 27 - 30 mm betragen, um den Querschnitt nicht zu sehr zu schwächen. Mit Wandabstand (Spalt) von ca. 30 - 90 mm. Der tatsächliche Wandabstand errechnet sich aus dem Wandspalt und der Summe der aufgeschraubten Querschnitte und kann bei Lattungs-Stärken von ca. 27/27 mm dann bis zu 140 mm betragen. Für verputztes und unverputztes Mauerwerk aus Voll- oder Hohlsteinen. Vor allem für stark belastete Spaliere wie bei Wandobst, Blauregen, ggf. auch Weinreben und Kletterrosen. Bei breiten Spalieren etwa im Abstand von 0,6 bis 1,2 m (abhängig von Stärke und Durchbiegung des Holzquerschnitts) jeweils einen Anker in den Holm setzen. Das Element kann auch zur Befestigung in Wärmedämmverbundsysteme WDVS (bis max. 6 cm Stärke Dämmstoff) verwendet werden. Der Wandspalt sollte dann aus statischen Gründen so wenig wie möglich, also ca. 20 mm betragen. Die Spalte "Mauerwerk mit Putz" ist hier nur zu benutzen, wenn die Wärmedämmung auf einen Altbau mit Außenputz aufgebracht wurde.
Je nach gewünschtem Wandabstand (Wandspalt) und der Putzstärke der tragenden Wand steht das Element in variabler Abmessung mit folgenden Artikelnummern bereit:
Bitte beachten Sie: Die Tabelle gilt für die Befestigung von Spalierholmen mit ca. 30 mm Stärke. Werden statt dessen grazile Fertigspaliere mit beispielsweise nur 10 mm Materialstärke montiert, ist jeweils ein 20 mm kürzerer Halter zu wählen. Die Stärke der Wärmedämmung meint die reine Dämmschicht, in der Schaftlänge sind zusätzlich noch ca. 1 cm Reserve für Kleberschicht und Putz enthalten. Ein höherer Wandabstand senkt das Mehltau-Risiko bei dafür anfälligen Kletterpflanzen. Proportional mit Zunahme des Wandabstandes sinkt aber auch die Belastbarkeit des Elementes von "hoch belastbar" zu "mittelstark belastbar" aufgrund der Biegeknick-Beanspruchung.
Montage mit Verbundmörtel Bitte ggf. die Beispiele und Details zur Planung und Ausführung von Holzspalieren beachten! Des weiteren ist die Dübeltabelle wichtig. Zu Beginn sollte der vorhandene Wandaufbau bekannt sein, damit die Elemente in passender Länge und mit richtigem Dübelsystem bestellt werden können. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenfreie Beratung von "FassadenGrün"! Die zu befestigenden Holzteile erhalten an den jeweiligen Befestigungsstellen eine Durchgangsbohrung von 12 mm, die Wand erhält eine Bohrung von 14 mm. Bitte die Anleitung des Verbundmörtels VM 00150 beachten. Alle beweglichen Teile des Ankers werden nach vorn gedreht. Vom hinteren Schaft werden ca. 10 cm Länge in der tragenden Wand verklebt. Bei 2 cm Außenputz muss das Element also 12 cm tief eingesteckt werden. Dazu ist nach der Bauanleitung des Verbundmörtels (Link in der Überschrift) zu verfahren. Nach dem Einstecken des Gewindeschaftes in das mit Verbundmörtel gefüllte Bohrloch wird derselbe ggf. noch stabilisiert durch in den unteren Rand des Klebeloches gesteckte Abstützungen (z. B. Streichholzstücken), damit er sich während des Abbindens nicht nach unten neigt. Eine spätere Korrektur der Einstecktiefe nach dem Abbinden des Mörtels ist nicht möglich, eine Schieflage muss ggf. mit Hammerschlag notdürftig gerichtet werden. Wenn entsprechend der auf der Mörtelkartusche vorgegebenen Abbindezeit die volle Belastbarkeit des Schaftes erreicht ist, wird zunächst die tellerförmige Abdeckscheibe nebst Federring und Mutter Richtung Wand geschoben und verspannt (verschraubt). Anschließend kann der jeweilige Holm zwischen den beiden Federringen und Anpressmuttern am vorderen Schaft des Ankers montiert werden.
Montage mit Verbundmörtel und Siebdübel Diese Befestigung ist erforderlich bei hinter der Dämmung liegendem Hohlmauerwerk ("Poroton"). Oft ist dieser Wandaufbau bei geringen Dämmstärken von 6 cm zu finden. Ansonsten erfolgt die Montage wie oben, jedoch beträgt der Bohrloch-Durchmesser 16 mm, die Einstecktiefe ca. 7 - 8 cm, bei extra langem Siebdübel 11 - 12 cm. Zusätzlich ist die Bauanleitung des Siebdübels zu beachten. Der Siebdübel wird bündig zum Außenputz gesetzt. Normalerweise genügt der Siebdübel SD 16085. Bei den rot markierten Fällen der Tabelle ist der Siebdübel extra lang (SD 16130) zu verwenden.
Zusätzliche Abdichtung bei Montage in Wärmedämmung Bei Montage durch eine Wärmedämmung (WDVS) wird die Abdeckscheibe nur sanft angezogen, um Schäden in der dünnen Putzschicht zu vermeiden Wenn es gewünscht oder ausschreibungsgemäß gefordert ist, kann das Bohrloch im vorderen Bereich mit einem handelsüblichen Dichtmittel verschlossen und abgedichtet werden. Das Dichtmittel wird vor dem Anziehen der Abdeckscheibe per Kartusche und Ausdrückpistole zugegeben, so dass der Hohlraum zwischen Gewindeschaft und Wärmedämmung geschlossen wird. Dabei sind ggf. noch Abbindezeiten des jeweiligen Dichtmittels zu beachten.
Herkunft "Made in Germany", Sechskantmuttern aus Fernost.
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Mit Verbundmörtel und Siebdübel eingeklebter Bolzenanker. Nach dem gewünschten Wandabstand und der Materialstärke der zu befestigenden Holme richtet sich der Überstand des Gewindeschaftes.
Fertig montierter Bolzenanker, großer Wandabstand des Spalierholmes aus Eichenholz
Spalierholm 27/27 mm mit Bolzenanker AS 12XX2 in 6 cm Wärmedämmung montiert, geringer Wandabstand
Ansicht von hinten: Bei der AS 12XX2-Serie für Wärmedämmung ist die Dichtscheibe aus einem 5 mm starken Spezialschaumstoff, so dass schon mit geringem Druck der Stellmutter eine Abdichtung auf dem wenig druckfestem Untergrund erzielt wird.
Wirkweise der AS 12XX2-Serie für Wärmedämmung, schematisch dargestellt: Das Element sitzt mit seinem kräftigen Schaft im tragenden Untergrund , durchstößt die Dämmung und hat vor der Wand dank seiner Materialstärke noch eine ausreichende Biegefestigkeit.
Eine Möglichkeit, den Biegewiderstand des Elementes weiter zu erhöhen besteht in der Ausbildung eines "Stützkonus" in der durchbohrten Dämmung . Dazu wird das Bohrloch nach hinten mit einem normalen Steinbohrer leicht konisch aufgefräst. Dann wird zunächst nur der Gewindeschaft im tragenden Untergrund verklebt oder anderweitig befestigt. Nach dem Abbinden wird der konische Hohlraum mit Verbundmörtel VM 00300 verfüllt. So bildet sich ein an der tragenden Wand anliegender Stützkörper. Auf diese Weise kann auch bei Dämmung bis ca. 10 (12) cm befestigt werden.
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