
Beschreibung
Spalier-Anker mit variabler Länge, aus Edelstahl, starker Gewindeschaft M 12, mit zwei Muttern und Federringen zum beidseitigen Fassen des zu befestigenden Holmes, mit Mutter, Federring und polierter Abdeckscheibe für den Bohrlochabschluss. Mit Dichtung. Wandabstand über Schaftlänge wählbar, hohe Lastaufnahme. Der Anker wird zerlegt geliefert.
Verwendung
Zur dauerhaft korrosionsfreien Wandbefestigung handelsüblicher Holzspaliere, besonders auch für Querholme klassischer Holzspaliere. Die Materialbreite der zu befestigenden Holzteile sollte - wegen der erforderlichen Durchgangsbohrung von 12 mm - mindestens 27 - 30 mm betragen, um den Querschnitt nicht zu sehr zu schwächen.
Mit Wandabstand (Spalt) von ca. 3 - 9 cm. Der tatsächliche Wandabstand errechnet sich aus dem Wandspalt und der Summe der aufgeschraubten Querschnitte und kann bei Lattungs-Stärken von ca. 27/27 mm dann bis zu 14 cm betragen. Für verputztes und unverputztes Mauerwerk aus Voll- oder Hohlsteinen, auch für Massivholz (Fachwerk). Nicht für Wärmedämmung, dort bitte den Anker AS 12XX2 verwenden!
Vor allem für stark belastete Spaliere wie bei Wandobst, ggf. auch Weinreben und Kletterrosen. Bei breiten Spalieren im Abstand von 0,6 bis 1,2 m (abhängig von Stärke und Durchbiegung des Holzquerschnitts) jeweils einen Anker in den Holm setzen. Je nach gewünschtem Wandabstand (Wandspalt) und der Putzstärke der tragenden Wand steht das Element in variabler Abmessung mit folgenden Artikelnummern bereit:
gewünschter | Artikel-Nummer |
|---|---|
3 cm | AS 12160 |
5 cm | AS 12190 |
7 cm | AS 12220 |
9 cm | AS 12250 |
Bitte beachten Sie: Die Tabelle gilt für die Befestigung von Spalierholmen mit ca. 30 mm Stärke. Werden aber grazile Fertigspaliere mit beispielsweise nur 10 mm Materialstärke montiert, ist jeweils ein 20 mm kürzerer Halter zu wählen. Ein höherer Wandabstand senkt das Mehltau-Risiko bei dafür anfälligen Kletterpflanzen, proportional mit mehr Wandabstand sinkt aber auch die Belastbarkeit des Elementes von "hoch belastbar" zu "mittelstark belastbar" aufgrund der Biegeknick-Beanspruchung.
Montage mit Verbundmörtel
Bitte ggf. die Beispiele und Details zur Planung und Ausführung von Holzspalieren beachten! Des weiteren ist die Dübeltabelle wichtig. Zu Beginn sollte der vorhandene Wandaufbau bekannt sein, um die Elemente in passender Länge und mit richtigem Dübelsystem zu bestellen.
Die zu befestigenden Holzteile erhalten an den jeweiligen Befestigungsstellen eine Durchgangsbohrung von 12 mm, die Wand erhält eine Bohrung von 14 mm. Alle beweglichen Teile des Ankers werden nach vorn gedreht. Vom hinteren Schaft werden ca. 8 - 12 cm Länge in der Wand verklebt. Bitte die Anleitung des Verbundmörtels VM 00150 beachten. Nach dem Einstecken des Gewindeschaftes in das mit Verbundmörtel gefüllte Bohrloch wird derselbe ggf. noch stabilisiert durch in den unteren Rand des Klebeloches gesteckte Abstützungen (z. B. Streichholzstücken), damit er sich während des Abbindens nicht nach unten neigt. Heraus quellender Mörtel wird abgewischt. Eine spätere Korrektur der Einstecktiefe nach dem Abbinden des Mörtels ist nicht möglich, eine Schieflage muss ggf. mit Hammerschlag gerichtet werden.
Wenn entsprechend der auf der Mörtelkartusche vorgegebenen Abbindezeit die volle Belastbarkeit des Schaftes erreicht ist, wird zunächst die tellerförmige Abdeckscheibe nebst Federring und Mutter Richtung Wand geschoben und verspannt (verschraubt).
Anschließend wird der jeweilige Spalier-Holm zwischen den beiden Federringen und Anpressmuttern montiert.
Montage mit Verbundmörtel und Siebhülse
Diese Befestigung ist erforderlich bei hinter der Dämmung liegendem Hohlmauerwerk (z. B. "Poroton"), zusätzlich werden Siebhülsen benötigt. Normalerweise genügt die Siebhülse SD 16085. Ab 7 cm Wandabstand ist die Siebhülse extra lang (SD 16130) zu verwenden. Montage wie oben, jedoch beträgt der Bohrloch-Durchmesser 16 mm, die Einstecktiefe ca. 8 cm (Siebhülse SD 16085), bei extra langer Siebhülse SD 16130 11 - 12 cm.
Herkunft
"Made in Germany", Sechskantmuttern aus Fernost.



