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Bolzen-Anker M 10 für Holzspaliere AS 10160 |
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►►►● AS 10160 ● |
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Beschreibung Anker aus Edelstahl, mit zwei Flachmuttern und Federringen zum beidseitigen Fassen des zu befestigenden Holmes, mit Anpressmutter, Federring und polierter Abdeckscheibe für den Bohrlochabschluss. Mit Pressscheibe/Dichtung aus Neoprene. Durchmesser 10 mm, Länge 160 mm.
Verwendung Zur dauerhaft korrosionsfreien Wandbefestigung handelsüblicher Holzspaliere und besonders auch für Querholme klassischer Holzspaliere im mittleren Lastbereich (Lastgruppe 2). Mit Wandabstand (Spalt) von ca. 30 mm. Der tatsächliche Wandabstand errechnet sich aus dem Wandspalt und der Summe der aufgeschraubten Querschnitte und kann bei Lattungs-Stärken von ca. 27/27 mm dann bis zu 90 mm betragen. Für fast alle Untergründe wie z. B. Beton, Naturstein, Vollmauerwerk, Hohlmauerwerk und Massivholz. In Plattenbaustoffe nur dann, wenn die Plattenstärke insgesamt mindestens 35 - 40 mm stark ist. Vor allem für stärker belastete Spaliere wie bei Wandobst, ggf. auch Weinreben und Kletterrosen. Bei breiten Spalieren etwa im Abstand von 0,6 bis 1,0 m (abhängig von Stärke und Durchbiegung des Holzquerschnitts) jeweils einen Anker in den Holm setzen. Die Materialbreite der zu befestigenden Holzteile sollte - wegen der erforderlichen Durchgangsbohrung von 10 mm - mindestens 27 - 30 mm betragen, um den Querschnitt nicht zu sehr zu schwächen.
Montage allgemein Bitte ggf. die Beispiele und Details zur Planung und Ausführung von Holzspalieren beachten! In der Dübeltabelle sind für verschiedene Untergründe geeignete Dübel aufgezeigt. Bohrarbeiten gemäß Merkblatt. Die zu befestigenden Holzteile erhalten an den jeweiligen Befestigungsstellen Durchgangsbohrungen von 10 - 11 mm. Für eine optimale Abdichtung sollte der Untergrund einigermaßen eben sein oder hergerichtet (abgeschmirgelt) werden.
Montage ohne Dübel oder mit Kunststoffdübel DP 12090 Zuerst am Halter alle beweglichen Teile abnehmen bzw. weit zurück schieben. Die mittlere Flachmutter und die größere "Normal"mutter werden vorübergehend hart gegeneinander gekontert. Dann wird der Gewindeschaft in das vorgebohrte Loch (bei Montage in Holz) oder in den eingeschlagenen Dübel gesteckt und mittels Maulschlüssel an der gekonterten Flachmutter gefasst, eingedreht und positioniert. Nach Erreichen der optimalen Eindrehtiefe werden die gekonterten Muttern wieder voneinander gelöst. Danach die Pressscheibe, den Stützteller und den Federring Richtung Bohrloch schieben und die Anpressmutter mit einem kurzen Maulschlüssel anziehen, bis ein Weiterdrehen bei mittelmäßiger Handkraft nicht möglich ist. Der Anker darf beim Anziehen der Mutter nicht aus dem Loch "wandern" und muss jetzt straff sitzen, sonst war die Bohrung für den Dübel zu groß geraten oder der tragende Untergrund zu bröselig (z. B. wegen Bohrung in Mauerfuge statt in Stein). In diesem Fall den Anker herausdrehen, das Loch aufbohren und mit Verbundmörtel VM 00300 neu befestigen. Erst nach Abbinden des Mörtels die Stützscheibe anziehen. Nach erfolgreicher Montage bleibt das Gewindeteil des Wandhalters wegen der hohen, durch die Anpressmutter eingebrachten Zugspannung dauerhaft verspannt und ermöglicht die vergleichsweise hohe Lastaufnahme des Elementes.
Montage mit Verbundmörtel Bohrung von 12 mm herstellen und reinigen. Alle beweglichen Teile des Ankers werden nach vorn gedreht. Vom hinteren Schaft werden ca. 8 - 9 cm Länge in Wand verklebt. Dazu ist nach der Bauanleitung des Verbundmörtels (Link in der Überschrift) zu verfahren. Nach dem Einstecken des Gewindeschaftes in das mit Verbundmörtel gefüllte Bohrloch wird derselbe ggf. noch stabilisiert durch in den unteren Rand des Klebeloches gesteckte Abstützungen (z. B. Streichholzstücken), damit er sich während des Abbindens nicht nach unten neigt. Eine spätere Korrektur der Einstecktiefe nach dem Abbinden des Mörtels ist nicht möglich, eine Schieflage muss ggf. mit Hammerschlag gerichtet werden. Wenn entsprechend der auf der Mörtelkartusche vorgegebenen Abbindezeit die volle Belastbarkeit des Schaftes erreicht ist, wird zunächst die tellerförmige Abdeckscheibe nebst Federring und Mutter Richtung Wand geschoben und verspannt (verschraubt). Anschließend kann der jeweilige Holm zwischen den beiden Federringen und Anpressmuttern am vorderen Schaft des Ankers montiert werden.
Montage mit Verbundmörtel und Siebdübel Diese Befestigung ist erforderlich bei hinter der Dämmung liegendem Hohlmauerwerk ("Poroton"). Ansonsten erfolgt die Montage wie oben, jedoch beträgt der Bohrloch-Durchmesser 16 mm. Zusätzlich ist die Bauanleitung des Siebdübels zu beachten. Der Siebdübel wird bündig zum Außenputz gesetzt. Normalerweise genügt der Siebdübel SD 16085. Muss dar Schaft etwas tiefer als 85 mm eingesteckt werden, wird er während der Montage drehend durch den Boden der Siebhülse hindurch geschraubt.
Besonderheiten Für besonders hohe Belastungen ist der schwere Bolzenanker AS 12XX0 zu wählen. Bitte beachten Sie zusätzlich die Möglichkeiten der Auswahl von Wandhaltern für Wärmedämmung!
Herkunft "Made in Germany", Sechskantmuttern aus Fernost |
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Holm und Lattung
Montage der Gewindestifte (links) mit Premiumdübeln DP 12090
Montage der waagerechten Holme mittels AS 10160
Fertige Spaliere nach Aufsetzen der senkrechten Latten |
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