Nicht wenige der noch erhaltenen, großen Spalierwände finden sich an dem rechts abgebildeten Haustyp, der in Sachsens Dörfern verbreitet ist: Ein Bauernhaus mit 2 Vollgeschossen und 3 vertikalen Fensterachsen auf der Giebelseite. So entstand die Idee, Bilder dieser Gitterspaliere zu sammeln. Sie zeigen exemplarisch, wie unterschiedlich sich eine Spalierwand gestalten lässt. Diese Seite wird derzeit noch aufgebaut und ist voraussichtlich 2013 fertig.
Die einfachste Möglichkeit, diesen Giebel zu "belatten", sind kleine, schmale Spaliere mit 2 Holmen zwischen den unteren Fenstern. Sie können 2 - 3 , aber auch mehr Latten haben. Die Querholme können mit den Ober- und Unterkanten der Fenster abschließen, aber auch "eingerückt" werden, so dass dann die überstehenden Latten oben mit den Fenstern abschließen. Unten lassen sich die einzelnen Felder auch mit einem Spaliergurt untereinander verbinden.



Wird die Begrünung auch über den Fenstern des Erdgeschosses gewünscht, wird auch das Spalierwerk entsprechend höher ausgebildet. Die kleinen Einzelspaliere werden dann oben mit einem Spaliergurt verbunden. Wie die Fotos zeigen, werden die gestalterischen Möglichkeiten dabei zunehmend größer, z. B. bei der Anordnung der Querriegel. Aber auch der Abstand der vertikalen Latten spielt für das Erscheinungsbild eine Rolle. Große Abstände (30 - 45 cm) aber bekommen vielen Pflanzen wie Wein weniger gut als schmale Abstände (22 - 25 cm). Letztere erfordern dann aber auch schmale Latten-Querschnitte (ca. 22 - 25 mm), damit der Gesamteindruck grazil bleibt.









Die Anzahl der Wand-Befestigungen richtet sich nach der Spalierbreite.