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Große Rankwände

Diese Seite wird bis ca. 2013 aufgebaut, zunächst können Sie Beispielfotos  großflächiger Holzspaliere anschauen.

Dresden / Sachsen, klassiche Bauweise mit waagerechten Holmen bzw. Riegeln und senkrechten Latten. Der Abstand der Latten beträgt ca. 15 - max. 35 cm, je nach Ästhetik, Holzquerschnitt und Art der Rankpflanzen. Üblich sind 22 - 25 cm.
Kohren Sahlis / Sachsen, Birnenspalier. Solche Anordnungen erzeugen beim Betrachter unterschwellig einen "Kruzifix-Eindruck", der je nach Gemütslage als anziehend oder auch abartig empfunden wird. Leider beeinträchtigen die dicken Holzprofile hier das Bild, allerdings entstehen an einem solchen, angehefteten Obstbaum auch viel größere Lasten als bei Clematis!
Flurstedt / Thüringen, uraltes Rebspalier mit einigen Latten-Schäden, aber sehr harmonischer Gestaltung. Die Holme können, müssen aber nicht dicker als die Latten sein. Der Einfachheit halber werden sie meist aus demselben Holzprofil wie die Latten gefertigt. Werden sie doch gesondert gefertigt, haben sie meist ein rechteckiges Profil ("stehendes Rechteck") mit Anschrägung der oberen Fläche wegen des Wasserablaufes.
Diesbar-Seußlitz / Sachsen, Rebspaliere nach Winterschnitt und Binden, sehr harmonische Anordnung mit Abständen zu Fensterlaibungen usw.. Hier wurde die vertikal-Lattung bei den unteren fenstern unterbrochen und durch zusätzliche, kurze Quer-Riegel unter den Fenstern stabilisert.
Heidenau / Sachsen, Spalier mit 3 Querholmen, unterhalb der EG-Fenster wurde hier eine andere Lösung als auf dem Foto darüber gewählt: Ein durchlaufender, langer Querholm befindet sich direkt unter den EG-Fenstern, die kurzen Holme zum Stabiliseren der kurzen Latten unter den Fenstern befinden sich jeweils ganz unten.
Graupa / Sachsen: Hier wurden im bereich der Fenster nicht zusätzliche, kurze Querholme gesetzt, sondern gleich oben und unten jeweils durchgängig 2 Querholme angebracht, dadurch entsteht ein ruhiges Bild.
Dürrweitzschen / Sachsen
Stadt Wehlen / Sachsen, Rebenspalier. Die Querriegel wurden in Höhe der durchlaufenden Fachwerkhölzer angebracht und stören dadurch die Struktur nicht noch zusätzlich.
Sörnewitz bei Meißen / Sachsen, Rebenspalier. Aus Gründen des Denkmalschutzes kann es heutzutage erforderlich sein, ein saniertes Fachwerk nicht neu zu belatten und es auf diese Weise stärker hervorzuheben. Hier haben sich schlichtweg die Wertvorstellungen gewandelt. An diesem Gebäude ist nur der Erdgeschoßsockel mit Spalieren versehen.
Chemnitz / Sachsen, Spaliere in einer Gartenstadt-Siedlung, im Stil der damaligen Zeit mit nur kurz überstehenden Latten-Enden.
Dieses Spalier ist mit 3 kräftigen Querholmen an der Wand befestigt. Die sich beim "Umfahren" der Fenster, des Briefkastens und des Ornamentes weiter oben ergebenenden, zusätzlichen Querholme sind schlank wie die Lattung ausgeführt und auch an dieser befestigt, also nicht an der Wand fixiert.
Seidewitz / Sachsen, Reste einer großflächigen Spalierbelattung. Aller ca. 1,5 Meter Höhe ist ein Querriegel erforderlich, um das Spalier ausreichend zu fixieren.
Pillnitz / Sachsen: Hohe Spaliergitter an einem Neubau.
Moritzburg / Sachsen, großes Spalier mit 4 Querholmen, hier stehen die Lattenköpfe nicht über.
© Fassadengrün 2012