Auch "Rankender Mauerwein" oder "Gewöhnliche Jungfernrebe", lat.: Parthenocissus inserta (vitacea). Gleicht dem Wilden Mauerwein wie ein Ei dem anderen, ist aber kein Selbstklimmer und eröffnet neue Perspektiven in der Hausbegrünung. Bildet fast nie die oft lästigen Haftorgane, durch die Führung an Rankhilfen sind Bauschäden quasi ausgeschlossen. Als niedriger Kletterstrauch im östlichen Nordamerika beheimatet. Botanische Zuordnung und Bezeichnung sind umstritten, beschrieben wird die Art u. a. von Harri Günther in "Gehölze in den Gärten von Sanssouci", worauf sich die vorliegende Beschreibung stützt.
Vollsonniger bis (halb-)schattiger Standort, bei Sonne bessere Laubfärbung im Herbst. Keine besonderen Bodenansprüche.
Ranker, starker Wuchs, jährlicher Triebzuwachs ca. 1 - 3 Meter. Hat grüne Jungtriebe im Gegensatz zu den eher rötlichen der verwandten Arten. Auch schleppenartig überhängend. Nur einfach gegabelte Ranken, fast völlig ohne Haftscheiben. Nur gelegentlich, in starkem Schatten werden 1 - 2 Haftscheiben pro Ranke gebildet. Sehr hohe Blattgesundheit, Belaubung von Mai bis Oktober.






Unscheinbare, grüngelbe Blüten im Frühsommer, dann tief blaue Beeren an dekorativ roten Stielen. Vogelnahrung, mit stark färbenden Kot im Gefolge.
Alle Arten von Stäben, Gittern und Seilen. Geeignete Seilsysteme s. unten. Einfache, für optimale Entfaltung auch mittlere Bausätze, bei Höhen über 5 m besser schwere / massive Bausätze.





Sommer- und Winterschnitt bei Bedarf, um dem Wuchs Einhalt zu gebieten (Formgehölz). Die Pflanzen nehmen willig jede Schnittform an. Ggf. Vorschnitt im Spätherbst zum Einkürzen langer Triebe und dann Zapfenschnitt im Winter.
Schwer beschaffbar, erfahrungsgemäß sind aber ca. 1/3 der als "P. quinqefolia (Engelmannii)" gehandelten Pflanzen Exemplare von P. inserta.



















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