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Wilder Rankwein (auch "Rankender Mauerwein", "Gewöhnliche Jungfernrebe") Parthenocissus inserta (vitacea)
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►►● Wilder Rankwein ● |
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Als Winkel gezogener Rankwein
Balkon-Umgrünung mit Wildem Rankwein
Balkon mit Rankendem Mauerwein im Winter, von links kommend der Hauptstamm. Foto darüber: Mit Belaubung im Sommer
Die Ranken sind bei P. inserta sehr lang, wenig gegabelt und umschlingen sich oft selbst und benachbarte Triebe Sie ähneln damit stark den Ranken der "echten", Trauben tragenden Reben.
Von den blauen, anscheinend nicht befruchteten und eher ungenießbaren Beeren stammt wohl der Beiname "Jungfernrebe", der für alle Arten des Wilden Weines gebraucht wird.
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Gleicht dem Wilden Mauerwein wie ein Ei dem anderen, ist aber kein Selbstklimmer und eröffnet neue Perspektiven in der Hausbegrünung. Bildet fast nie die oft lästigen Haftorgane, durch die Führung an Rankhilfen sind Bauschäden quasi ausgeschlossen. Als niedriger Kletterstrauch im östlichen Nordamerika beheimatet. Botanische Zuordnung und Bezeichnung sind umstritten, beschrieben wird die Art u. a. von Harri Günther in "Gehölze in den Gärten von Sanssouci", worauf sich die vorliegende Beschreibung stützt.
Ansprüche Vollsonniger bis (halb-)schattiger Standort, bei Sonne bessere Laubfärbung im Herbst. Keine besonderen Bodenansprüche.
Wuchs und Blätter Ranker, starker Wuchs, jährlicher Triebzuwachs ca. 1 - 3 Meter. Hat grüne Jungtriebe im Gegensatz zu den eher rötlichen der verwandten Arten. Auch schleppenartig überhängend. Nur einfach gegabelte Ranken, fast völlig ohne Haftscheiben. Nur gelegentlich, in starkem Schatten werden 1 - 2 Haftscheiben pro Ranke gebildet. Sehr hohe Blattgesundheit, Belaubung von Mai bis Oktober.
Blüte und Frucht Unscheinbare, grüngelbe Blüten im Frühsommer, dann tief blaue Beeren an dekorativ roten Stielen. Vogelnahrung, mit stark färbenden Kot im Gefolge.
Alle Arten von Stäben, Gittern und Seilen. Geeignete Seilsysteme s. unten. Leichte, für optimale Entfaltung auch mittlere Bausätze, bei Höhen über 5 m besser schwere Bausätze.
Schnitt Sommer- und Winterschnitt bei Bedarf, um dem Wuchs Einhalt zu gebieten (Formgehölz). Die Pflanzen nehmen willig jede Schnittform an. Ggf. Vorschnitt im Spätherbst zum Einkürzen langer Triebe und dann Zapfenschnitt im Winter.
Bemerkungen Schwer beschaffbar, erfahrungsgemäß sind aber ca. 1/3 der als "P. quinqefolia (Engelmannii)" gehandelten Pflanzen Exemplare von P. inserta.
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Zur Führung des Rankweins eignen sich fast alle Drahtseil-Anordnungen, hier ein mittlerer Bausatz
Auch bei diesem Straßen-Cafe ist - dank P. inserta - nur das Vordach, nicht aber die Wand bewachsen.
Kräftige Stammbildung, s. Foto darüber
Überhängender Wuchs
Mitunter, vor allem in starkem Schatten kann es auch bei dieser Art zur Ausbildung vereinzelter Haftscheiben kommen, hier unterhalb einer steinernen Simskante bei dem beschriebenen Exemplar in Potsdam-Sanssouci.
Zapfenschnitt im Winter ähnlich wie bei Echtem Traubenwein
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Geeignete Seilsysteme für Rankwein Bitte klicken Sie auf die Grafiken !
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= geeignet |
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= bedingt geeignet |
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= nicht geeignet |
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