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Wilder Rankwein

Auch "Rankender Mauerwein" oder "Gewöhnliche Jungfernrebe", lat.: Parthenocissus inserta (vitacea). Gleicht dem Wilden Mauerwein wie ein Ei dem anderen, ist aber kein Selbstklimmer und eröffnet neue Perspektiven in der Hausbegrünung. Bildet fast nie die oft lästigen Haftorgane, durch die Führung an Rankhilfen sind Bauschäden quasi ausgeschlossen. Als niedriger Kletterstrauch im östlichen Nordamerika beheimatet. Botanische Zuordnung und Bezeichnung sind umstritten, beschrieben wird die Art u. a.  von Harri Günther in "Gehölze in den Gärten von Sanssouci", worauf sich die vorliegende Beschreibung stützt.


Die Ranken sind bei P. inserta sehr lang, wenig gegabelt und umschlingen sich oft selbst und benachbarte Triebe Sie ähneln damit stark den Ranken der "echten", Trauben tragenden Reben.


Zur Führung des Rankweins eignen sich fast alle Drahtseil-Anordnungen, hier ein mittlerer Bausatz
Kräftige Stammbildung, s. Foto darüber

Balkon-Umgrünung mit Wildem Rankwein
Balkon mit Rankendem Mauerwein im Winter, von links kommend der Hauptstamm. Foto darüber: Mit Belaubung im Sommer

Auch bei diesem Straßen-Cafe ist - dank P. inserta - nur das Vordach, nicht aber die Wand bewachsen.

Geeignete Seilsysteme für Rankwein

Bitte klicken Sie auf die Grafiken, um die Detailansicht des jeweiligen Systems aufzurufen!

 = geeignet  

 = bedingt geeignet  

 = nicht geeignet

© Fassadengruen, 2011