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Unsere Auswahl: 165 x Kletterhilfe als Bausatz
von 8,80 bis 449,80 Euro! Vor dem Kauf einer Kletterhilfe von FassadenGrün - für
Pflanzen wie Blauregen, Rosen, Clematis oder andere - ist ggf. zu prüfen, ob die Befestigung im vorgesehenen
Untergrund möglich ist. So werden hier Fragen
zu verschiedenen Wandtypen und den notwendigen
Bohr-Arbeiten besprochen. Das Merkblatt versteht sich als Ergänzung zu den
jeweiligen Produktblättern und wendet sich an Laien und
Heimwerker, die selten Befestigungen ausführen.
Verschiedene Wandtypen
Jede Bohrung stellt einen risikobehafteten
Eingriff in ein bestehendes Gefüge dar. Informieren Sie sich deshalb über
Art und Beschaffenheit Ihrer Wand und ermitteln Sie über die
Befestigungstabelle, welche
Wandhalter bei Ihnen mit welchen Dübeln verbaut werden können. Dazu werden
hier unterschiedliche Wandtypen definiert und bezüglich der Anbringung von
Kletterhilfen besprochen. Bitte nutzen Sie folgende Unterseiten:
A:
Beton und
Sichtmauerwerk
(ohne Verputz)
B:
Betonschalen d < 8 cm, z. B. dünne Betonwände von Fertigteil-Garagen
C:
Verputztes
Mauerwerk aus
typischen "Ziegel"steinen usw.
D:
Hohlsteine
und Hochlochziegel, verputzt oder unverputzt
E:
"Weiches" Mauerwerk wie
Porenbeton ("Gasbeton")
F:
Holz massiv z. B. Carports,
Balkonstützen, Fachwerk, Pergolen
G:
Holzlattung / -Schalung beidseitig
frei zugänglich
H:
Verkleidungen und Rohr Innenseite unzugänglich
X: WDVS
Hinweise zu
Wärmedämmungen
Grundsätzlich gibt es lösbare und nicht lösbare
Verbindungen. Zu den ersteren gehören Kunststoff- und Metalldübel, zu den
letzteren vor allem Verklebungen mit Verbundmörtel. Diese müssen im Fall
einer Entfernung aus der Wand "gestemmt", abgesägt oder mittels
Trennschleifer abgetrennt werden. Bitte nutzen Sie für nähere Infos die
Produktblätter der Dübel aus der Befestigungstabelle (s. oben).
Anzeichnen und Bohren
Unabhängig vom Wanduntergrund gelten allgemeine
Regeln für Bohrarbeiten, die Aufzählung
erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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Prüfen Sie das Umfeld Ihrer Bohrungen gründlich
und vergewissern Sie sich, dass die ausgewählte Befestigungsart wirklich
geeignet ist.
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Stellen Sie sicher, dass im Bereich Ihrer
Bohrungen keine Kabel, Rohrleitungen u. ä. im Mauerwerk liegen. Die
"Unterputz"-Verlegung solcher Leitungen wird u. U. auch außen praktiziert.
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Auch Bohrungen in Bereiche von Fensterstürzen,
Geschossdecken, Ringankern und ähnliche können je nach Wandtyp problematisch
sein und sind von daher besser auszuschließen.
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Bringen Sie bei frei stehenden Mauern aus
gemauerten Ziegeln oder Natursteinen möglichst keine Bohrungen in
Randbereiche (weniger als ca. 25 cm vom Mauerrand) ein, weil unter späterer Belastung ggf.
Risse und Abplatzungen entstehen. Befestigungen in Nähe der Mauerkrone oder
der Mauer-Ränder sollten "spreizdruckfrei", also ohne Dübel, sondern durch
Verklebung mit
Verbundmörtel erfolgen.
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Führende Sie liegende Befestigungen (für
Drahtseil-Fußpunkte in Betonborde usw.) wegen der Abdichtung nur mit
Verbundmörtel aus.
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Zeichnen Sie die Bohrpunkte in Form eines
Fadenkreuzes an (Foto).
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Benutzen Sie bei schlechten Lichtverhältnissen
und Blendung
zusätzlich einen zweiten, andersfarbigen Stift zum sicheren Wiederfinden der
angezeichneten Stellen (Foto).
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Benutzen Sie Bleistifte, Fettkreiden u. ä., deren
Spuren sich mit einem Radiergummi vollständig entfernen lassen. Machen Sie
ggf. an einer unauffälligen Stelle eine Probe.
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Zeichnen Sie erst ALLE Punkte an, bevor Sie mit
dem Bohren beginnen. So können Sie ggf. noch Korrekturen vornehmen.
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Benutzen Sie vor allem bei langen und hohen
Strecken und bei mehreren Bohrpunkten hintereinander eine Maurerschnur oder
einen Laser zum
lot- und waagerechten Einmessen der Bohrpunkte (Fotos).
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Wenn die harmonische Einordnung der Kletterhilfe an
repräsentativen Wänden eine besonders große Rolle spielt, verfahren Sie am
besten folgendermaßen: Markieren Sie alle Bohrpunkte kräftig an der Wand und
machen Sie einige Fotos. Drucken Sie diese aus, zeichnen Sie entsprechend
der sichtbaren Bohrpunkte alle Seil-Linien ein, vergleichen Sie das Ergebnis
mit Ihrer Planung und besprechen Sie es ggf. mit dem Auftraggeber, bevor Sie
mit dem Bohren beginnen. Auch eine direkte Visualisierung der Kletterhilfe
durch kleine, eingeschlagene Nägel und Maurerschnur (Foto) ist möglich.
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Bohrungen > 8 mm sind mit einem kleineren Bohrer
(8 mm) vorzubohren, erst danach wird der "richtige" Bohrer angesetzt.
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Bei großen Bohrdurchmessern und bei harten
Untergründen - s. oben - ist statt einer Schlagbohrmaschine ein Bohrhammer
erforderlich.
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Stellen Sie
sicher, dass die Schäfte Ihrer Bohrer und die Werkzeugaufnahme der
Bohrmaschine zueinander passen, so dass die Bohrer fest im Futter sitzen.
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Verwenden Sie scharfe Bohrer, deren
Seitenschneiden ebenfalls nicht abgenutzt sind und somit wirklich den
angegebenen Bohrdurchmesser erzielen.
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Sichern Sie bei Höhenarbeiten den Umkreis gegen
herab fallende Gegenstände.
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Arbeiten Sie ggf. mit Schutzbrille und
Haarschutz (Helm, Mütze oder Kopftuch).
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Ermitteln Sie die nötige Bohrlochtiefe nach den
Angaben des Dübels (meist Dübellänge zzgl. ca. 1 cm) und stellen Sie die Bohrtiefe wenn möglich über
einen Anschlag ein.
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Arbeiten Sie am besten zu zweit, so dass eine
Person bohrt und die andere die korrekte Haltung der Maschine von oben und
von der Seite kontrolliert, ggf. mittels Wasserwaage und Winkel (Fotos). So
vermeiden Sie schiefe Bohrungen.
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Lange Wandhalter mit freistehendem Schaft unterliegen
bei Belastung einer elastischen Verformung zur Seilkraft hin, etwa im
Bereich von 0 bis 2 mm. Setzen Sie deshalb Bohrungen für
Endhalterungen von Seilen etwas schräg, rückwärts geneigt zur
Zugspannung, also maximal ca. 2 - 5 Grad abweichend von der Normallinie, damit das
Element sich besser gegen die Last "stemmen" kann und der optische Eindruck
korrekt bleibt. Wird zu stark schräg angesetzt, ist ggf. die Funktion von
Stützscheiben nicht mehr gewährleistet. Für Zwischenhalter ist ein Schräg-Setzen
nicht erforderlich.
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Um Abplatzungen zu vermeiden, sollte das
Anbohren (ca. 1 cm) immer ohne Schlagwerk erfolgen, es wird ggf. erst
anschließend zugeschaltet.
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Beobachten
Sie den Verlauf Ihrer Bohrarbeiten, vor allem das gleichmäßige Eindringen
des Bohrers. Kommt es zu Unregelmäßigkeiten, beenden Sie die Arbeit und
untersuchen Sie die Ursache, zum Beispiel durch Hineinleuchten mit einer
Punktlichtquelle. Durch Vorbohrungen mit geringerem Durchmesser
können Sie ggf. zunächst den Untergrund "erkunden" und ein fehlgeleitetes Loch
dann aufgrund seines geringeren Durchmessers besser verschließen. Das Verschließen von
Fehlbohrungen erfolgt mit einer geeigneten Spachtelmasse oder -mischung für
den Außenbereich.
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Fangen Sie während des Bohrens den Bohrstaub auf
oder saugen sie ihn ab. So vermeiden Sie hässliche Staubfahnen, die sich
mitunter schwer entfernen lassen. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel ein
mittels plastischer Knetmasse unter das Bohrloch geklebter, eckiger Becher,
von Malern als "Naumannscher Kasten" bezeichnet und nach dem Bohren wieder
abnehmbar.
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Vor dem Einsetzen von Dübeln sind Bohrungen
auszubürsten und auszublasen,
wenn möglich auch noch auszusaugen. Sie sollten über solche Geräte zum Reinigen der
Bohrungen verfügen oder diese ggf. im Onlineshop kaufen bzw. ausleihen.
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Für Wandhalter mit Stützscheiben muss eine
genügend große, plane Auflagefläche sichergestellt sein. Durch Abmeißeln
oder auch Abschleifen mit grobkörnigen Sandpapier lässt sich diese auf
jedem Untergrund herstellen.
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Bitte nutzen Sie auch die speziellen Hinweise zu
Bohrarbeiten bei den jeweiligen, oben genannten Wandtypen!
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