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Drahtrahmen für den Garten |
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►►● Drahtrahmen ●
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Kleiner Weinberg mit Drahtrahmen |
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Befestigung der Stützen
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Drahtrahmen einfachster Bauart Hier werden verrottungsfeste und gespitzte (Robinien)pfähle eingegraben oder - einfacher - mit einer Handramme ins Erdreich geschlagen (Standzeit ca. 10 - 25 Jahre), die Drähte oder Seile hängen schlaff, denn in gespannten Drähten entstehen hohe Lasten, welche die seitlichen Pfähle nach innen ziehen wollen. Die Pfähle sollten deshalb schon zu Beginn etwas schräg nach außen gesetzt oder besser nach einer der drei aufgezeigten Möglichkeiten ausgesteift werden.
Doppelspalier für Himbeeren als Beispiel für Drahtrahmen einfachster Bauart, ohne jegliche Aussteifung bzw. Abstützung der Pfosten und demzufolge mit relativ schlaffen Drähten. Zur zusätzlichen Aussteifung gibt es die drei im folgenden beschriebene Varianten: - Abspannen (Standardlösung) - Stützpfahl - Querholm
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Einschlagen eines Robinienpfahles mittels Handramme ("Schlagkatze"). Ein solches Gerät kann in Wein- oder Obstbaugebieten bei Raiffeisenmärkten, BayWa usw. ausgeliehen werden. Aller 2 - 3 Schläge wird die gewünschte Ausrichtung über eine senkrecht angelegte Wasserwaage kontrolliert und ggf. korrigiert.
Ein kesseldruckimprägnierter, dunkel lasierter und in einer handelsüblichen Schlaghülse eingesetzter Holzpfahl für ein Rebenspalier. Es sind lange Hülsen mit 900 mm Länge zu verwenden. |
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Aussteifung mittels Abspannen
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Meist werden die Endpfähle schräg nach hinten ins Erdreich abgespannt. In den Weinbergen werden dazu auch schwere Steine im Erdreich vergraben und daran ein Draht befestigt, der die Abspannung bewirkt. Die Abspannungen werden nicht ganz oben, sondern in ca. 2/3 der Pfahlhöhe gesetzt, um einem Durchbiegen des Pfahles in Richtung der gespannten Drähte vorzubeugen.
Senkrechter Endpfahl einer Rebzeile, mit Abspannung und Doppeldrähten
Schräg gestellte Endpfähle in einem kleinen winterlichen Weinberg, aus Robinienstämmen (ganz, halb oder geviertelt) mit fast senkrechter Abspannung |
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FassadenGrün empfiehlt diesen Erdanker für eine komfortable Abspannung. Er wird wie eine Schraube ins Erdreich geschraubt und kann Lasten von mehreren hundert Kilogramm aufnehmen.
Ein System 8050 bietet sich auch an, wenn z. B. eine Garagenwand des Nachbarn nicht "angebohrt" werden darf. Hier wurden dunkel lasierte Holzpfosten in Einschlaghülsen gesetzt und oben mit baumarktüblichen, verzinkten Abdeck-Kappen versehen. Die Abspannung der einen Seite (im Foto oben rechts) erfolgte mit einem waagerechten Spannseil in eine weiter vorn befindliche Begrenzungsmauer (Foto unten).
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Aussteifung mittels Stützpfahl
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Alternativ zu dem oben beschriebenen Abspannen können als 2. Variante auch Stützpfähle verwendet werden - wiederum z. B. aus Robinie - die eingegraben und auf eine stabile Druckplatte gesetzt werden. Das kann ein Naturstein oder ein Klinker sein. der Untergrund unterhalb der Druckplatte muss durch Rammen o. ä. druckfest verdichtet werden. Beim Einbau sollten die Pfähle leicht nach außen zeigen, da es aufgrund nachträglicher Setzungen immer noch zu einer kleinen Verschiebung nach innen kommt. |
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Endpfähle mit schrägem Stützpfahl in einem Weinberg bei Meißen / Sachsen, hier aus armiertem Beton. Die Stützpfähle sind in Kerben gesteckt
Bei Robinienholz werden die schrägen Stützpfähle möglichst genau auf Gehrung geschnitten und an den Endpfählen angeschraubt. Hier - in einem Weinberg - wurden statt Edelstahl verzinkte Schlossschrauben verwendet. Das aggressive Robinienholz löst jedoch bereits die Verzinkung, erkennbar an der Verfärbung. |
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Aussteifung mittels Querholm
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Lange bevor es Drähte im Weinberg gab, wurden die einzelnen Pfähle durch aufgesetzte Querholme aus Holz miteinander verbunden und stabilisiert. Diese dritte Variante der Aussteifung ist besonders für kleinere Rankrahmen im Hausgarten interessant. |
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Werden oben Querhölzer, so genannte "Reiter" aufgesetzt, wird aus dem Rankrahmen eine Pergola. |
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Alternative Bespannungsformen
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Eine senkrechte Bespannung von Rankrahmen ist dann sinnvoll, wenn Schlingpflanzen daran ranken sollen. Mitunter können die Drähte einfach durch Bohrungen in den Querhölzern geführt und "verrödelt" werden, dann sind keine zusätzlichen Metall-Ösen erforderlich.
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Auch Bohnen brauchen eher senkrechte Rankhilfen. |
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Eine fächerförmige Bespannung sieht besonders reizvoll aus.
Kombination von horizontaler und Fächer-Bespannung an einem Rankrahmen
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Sich überkreuzende Rankfächer aus Drahtseil. Seile sind gerade bei kurzen Strecken wesentlich "weicher", biegsamer und lassen sich besser in verwinkelten Formen führen. Bei dem vergleichsweise harten Draht ist in solchen Fällen dann nach erfolgter Knickung das Spannen erschwert.
Für stark beanspruchte Ösen (viele Abgänge mit Zugspannung) ist der Augbolzen WM 08080 zu empfehlen. |
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Weitere technische Details
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Zwischenpfähle: Ab Längen von ca. 4 m sollten im Abstand von wiederum jeweils 4 - 5 m zusätzliche Pfähle bei Drahtrahmen gesetzt werden. Im Weinberg werden auf diese Weise lange Zeilen mit 80 bis 100 m Länge gebildet.
Drahtseile, durch Zwischenpfosten gezogen und dort mit Klemmringen fixiert.
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Anlagen gemäß System 8050 können gerade in offenen Lagen bei Vollbewuchs anfällig für seitlichen Winddruck sein. Im Zweifelsfall sind längere Bodenhülsen, geringere Höhe, weniger Seilspannung oder auch doppelte, schräg versetzte Abspannung an den Enden zu wählen.
"FassadenGrün" empfiehlt und verkauft diesen Drahtspanner, der nachträglich ohne Zerschneiden des Drahtes auf straffe oder schlaffe Drähte aufgesetzt wird und jederzeit mit einem Maulschlüssel fein nachgespannt werden kann.
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